Potsdam im Wimmelbuch: Zwischen Uni-Experimenten, Piratenfilm und Einhorn-Raub
Heute, am 23.10.2026, führt die Spur nach Uni Babelsberg – und mitten hinein in ein Potsdam, das zwischen Käserad, Piratenfilm und Einhorn-Gemälde ziemlich viel gleichzeitig erlebt. Der Stadt ist ein eigenes Wimmelbuch gewidmet. Potsdamerinnen und Potsdamer konnten sich an seiner Entstehung beteiligen; einige von ihnen sind später sogar in den Bildern gelandet.
Auf den Seiten geht es nicht bloß gemütlich zu. Aus dem Museum Barberini wird ein Einhorn-Gemälde gestohlen, und die Soko Potsdam stellt die Diebe am Alten Markt. Im Park Sanssouci sind Schafe ausgebüxt, während im Studio Babelsberg Regisseurin Ronja einen Piratenfilm dreht. Potsdam, wie man es kennt – nur mit deutlich mehr Gewimmel.
Vom Nauener Tor bis zum Tiefen See
Das Buch führt durch viele bekannte Ecken der Stadt: zum Nauener Tor und ins Holländische Viertel, in den Park Sanssouci, an die Brandenburger Straße und zum Brandenburger Tor. Auch der Tiefe See und der Park Babelsberg, der Volkspark und die Biosphäre, die Universität Potsdam, der Filmpark Babelsberg und das Studio Babelsberg sowie der Alte Markt sind dabei.
Zwischen den Häusern und Wegen verstecken sich Kinder mit einem Käserad beim Tulpenfest, ein Eis-Selfie mit Familie Grün in der Brandenburger Straße und ein Elefant im Volkspark. An der Universität Potsdam laufen Experimente beim Potsdamer Tag der Wissenschaften. Auf dem Tiefen See sind verschiedene Boote unterwegs, im Filmpark Babelsberg kracht eine Stunt-Show, und im Studio Babelsberg wird weiter am Piraten-Filmdreh gearbeitet.
Suchspaß mit Schaf und Chamäleon
Wiederkehrende Figuren machen aus den Bildern kleine Suchaufgaben. Mathilda und Jacob erleben Abenteuer in Potsdam. Regisseurin Ronja taucht mit ihrem Piratenfilm auf, Detektiv-Oma Oxana löst Rätsel. Viola und Jamal werden von ihrer ersten Begegnung bis zur Geburt eines Babys begleitet – eine ziemlich lange Geschichte für ein Wimmelbuch.
Golden Retriever Gustav spielt Fangen, Schaf Susi besucht Freunde im Park Sanssouci, und Chamäleon Cacao tarnt sich in seiner Umgebung. Wer einmal angefangen hat, bleibt leicht an einer Ecke hängen: Wo ist Cacao? Wohin ist Susi gelaufen? Und wer hat beim Einhorn-Gemälde eigentlich den Überblick verloren?
So verbindet das Potsdam-Wimmelbuch konkrete Orte mit erfundenen Abenteuern und kleinen Beobachtungen aus dem Stadtalltag. Die Beteiligung der Potsdamerinnen und Potsdamer gibt dem Ganzen zusätzlich einen lokalen Dreh: Manche Gesichter sind nicht nur irgendeine Zeichnung, sondern gehören zu Menschen aus der Stadt. Während draußen an der Uni Babelsberg der nächste Tag seinen Lauf nimmt, kann man auf den Seiten noch eine Weile zwischen Booten, Schafen und Filmkulissen herumstöbern.
