Die Future Skills Week 2026 war ein voller Erfolg und hat ein breites Interesse geweckt. Insgesamt 261 Personen nahmen an 41 Veranstaltungen teil, die sich an Mitarbeitende und Studierende der Brandenburgischen Technischen Universität Cottbus-Senftenberg (BTU) sowie Gäste aus der Region und international richteten. Die Veranstaltung bot Raum für Austausch und Vernetzung und setzte auf verschiedene Perspektiven zu Lehre und Lernen. 35 Referierende sorgten für ein abwechslungsreiches Programm mit Vorträgen, Workshops und Diskussionsformaten. Die zentralen Eindrücke und Highlights sind nun als Video- und Präsentationsmaterial auf der Plattform „Moodle.WandelBAR“ verfügbar. Für Interessierte, die keine Verbindung zur BTU haben, ist der Zugang über eine einfache E-Mail an futureskills(at)b-tu.de möglich.
Die WandelBAR-Formate sind auch im weiteren Semester eine gute Gelegenheit, um neue Impulse und Austausch zu ermöglichen. Zudem haben Teilnehmende die Möglichkeit, durch ihre Teilnahme an ausgewählten Angeboten ein Zertifikat zu erhalten – eine attraktive Chance, die eigenen Fähigkeiten auf dem Gebiet der Zukunftskompetenzen unter Beweis zu stellen. Wer mehr Informationen benötigt, kann sich an das Projekt „Future Skill Readiness“ der BTU wenden, das am Platz der Deutschen Einheit 20 in Cottbus angesiedelt ist.
Future Skills Convention als Highlight
Die Teilnehmer waren sich einig, dass neue Technologien die Prozesse, Rollen und Erwartungen in der Arbeitswelt erheblich verändern. Der Mensch und seine Kompetenzen bleiben jedoch der Schlüssel zur Zukunftsfähigkeit. Die Verantwortung, Future Skills zu entwickeln, liegt an der Schnittstelle zwischen Mensch und Technologie.
Zukunftskompetenzen als Schlüssel zum Erfolg
Im Kontext der laufenden Entwicklungen ist es entscheidend, dass bis 2030 rund 59 % aller Arbeitskräfte eine Umschulung benötigen werden, um wettbewerbsfähig zu bleiben, so der World Economic Forum Report. In Deutschland fehlen bereits jetzt über 160.000 Fachkräfte für zukunftsweisende Projekte, wie das Institut der deutschen Wirtschaft berichtet. Zukunftskompetenzen sind somit kein optionales Extra, sondern eine Notwendigkeit.
Die wichtigsten Zukunftskompetenzen umfassen sowohl Hard Skills als auch Soft Skills und sind in der heutigen Arbeitswelt unerlässlich. Zu den Hard Skills zählen digitale Grundkompetenzen, Datenkompetenz, ein fundiertes Verständnis von Künstlicher Intelligenz sowie Programmierkenntnisse. Auf der anderen Seite erwarten viele Arbeitgeber zunehmend auch Selbstmanagement-Skills, Anpassungsfähigkeit und Kreativität von ihren Mitarbeitenden.
| Kategorie | Kompetenzen |
|---|---|
| Hard Skills |
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| Soft Skills |
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Zukunftskompetenzen sind übertragbar und nicht spezifisch für einen bestimmten Beruf. Die Fähigkeit, sich kontinuierlich Neues anzueignen und anzupassen, wird zum entscheidenden Faktor für den beruflichen Erfolg. Arbeitgeber müssen ihren Mitarbeitenden hierbei unter die Arme greifen, indem sie Weiterbildung unterstützen und interne Förderprogramme anbieten. Nur so bleibt man nicht nur im Job, sondern sorgt auch dafür, dass man für die Herausforderungen der Zukunft gut aufgestellt ist. Dabei gilt: Der Mut zur Veränderung ist entscheidend.