Der 5. Mai 2026 steht ganz im Zeichen von Diversität: Unter dem Motto „Wenn Vielfalt gewinnt, gewinnen wir alle“ findet der Diversity Day statt. An diesem besonderen Tag rücken die Ruhr-Universität Bochum und die TU Dortmund ihre enge Zusammenarbeit ins Rampenlicht, die seit 2007 im Rahmen der Universitätsallianz Ruhr besteht. Prorektorin Isolde Karle von der Ruhr-Universität hebt hervor, wie entscheidend Diversität für wissenschaftliche Exzellenz ist. Diese Initiative soll nicht nur die Wahrnehmung für diverse Perspektiven schärfen, sondern auch die Gleichstellung in akademischen Kreisen fördern.
Ein umfangreiches Programm wird über den gesamten Mai angeboten, um sowohl Studierenden als auch Mitarbeitenden aus Bochum und Dortmund Gelegenheiten zu bieten, aktiv teilzunehmen und sich auszutauschen. Besondere Veranstaltungen in diesem Kontext sind unter anderem eine Ausstellung, Vorträge und Workshops. Diese Vielfalt an Aktionen soll die Relevanz von Diversität in der Wissenschaft betonen und verschiedene Themen wie Sexismus, Ungleichheiten im Hochschulsystem und Antisemitismus thematisieren.
Vielfältige Veranstaltungen im Mai
Die Veranstaltungen des Diversity Days umfassen mehrere Höhepunkte:
- 1. Mai: Ausstellung „Gemeinsam gegen Sexismus“
- 6. Mai: Vortrag über Ungleichheiten im deutschen Hochschul- und Wissenschaftssystem
- 19. Mai: Veranstaltung „Mein Weg – Deine Chance: Wissenschaftler*in werden”
- 19. Mai: Vortrag „How to Allyship – Solidarisch gegen Diskriminierung” von Dr. Rahab Njeri
- 21. Mai: Workshop „Antisemitismus an Hochschulen – Wie können wir damit umgehen?” für Studierende der TU Dortmund, UDE und RUB
- 21. Mai: Global Accessibility Awareness Day
- 22. Mai: Online-Lunchtalk zu Kuren für pflegende Angehörige und Mutter-Vater-Kind-Kuren
- 26. Mai: Stolpersteinspaziergang durch die Dortmunder Innenstadt
Diese Veranstaltungen sind nicht nur für die Studierenden und Mitarbeitenden der beiden Universitäten von Bedeutung. Sie laden auch die breite Öffentlichkeit ein, sich mit den Themen auseinanderzusetzen und einen aktiven Beitrag zur Schaffung eines inklusiven Umfeldes zu leisten.
Chancengleichheit in der Wissenschaft fördern
Die Ruhr-Universität und die TU Dortmund möchten mit ihrem Engagement für den Diversity Day auch einen Beitrag zur Chancengleichheit in der Wissenschaft leisten. Laut der Deutschen Forschungsgemeinschaft ist Chancengleichheit ein zentrales Anliegen für die Förderung von Wissenschaft und Forschung. Durch vielfältige Programme soll Diskriminierung abgebaut und der Zugang zu akademischen Berufen für alle erleichtert werden. So wird aktiv an einer Wissenschaft gearbeitet, die die Diversität ihrer Mitglieder widerspiegelt und in ihren Zielsetzungen verankert.
In einem weiteren Schritt sollen auch digitale Werkzeuge genutzt werden, um den Bezug zu den Themen Vielfalt und Chancengleichheit zu verstärken. Die Webseite der Deutschen Forschungsgemeinschaft verwendet Analyse-Cookies, um die Nutzung des Onlineangebots zu verbessern. Damit soll ein feedbackbasiertes System geschaffen werden, das gezielt auf die Bedürfnisse der Nutzer eingeht und die Qualität der Informationen erhöht (DFG berichtet).