Studierende des Studiengangs Darstellendes Spiel/Theater am Zentrum für Kultur- und Wissensdialog (ZKW) der RPTU in Landau präsentieren ein innovatives und immersives Theaterstück unter dem Titel „Wer zu lange in den Abgrund blickt…“. Die Aufführungen finden am 30. und 31. Mai 2026 im Tunnelsystem der Lunette 41 im Savoyenpark in Landau statt. Diese besondere Location bietet eine einzigartige Atmosphäre, die es dem Publikum ermöglicht, sich aktiv durch das Tunnelsystem zu bewegen und Teil der Inszenierung zu werden.

Die Aufführungen sind für jeweils 14:00, 15:30 und 17:00 Uhr geplant, und der Eintritt ist frei. Es ist jedoch erforderlich, im Voraus zu reservieren, was unter rptu.de/s/Abgrund möglich ist. Das Stück behandelt existenzielle Fragen und lädt die Zuschauer ein, sich mit ihrer eigenen Finsternis auseinanderzusetzen. Insbesondere nach den 17-Uhr-Aufführungen wird es einen offenen Austausch mit den Studierenden über die künstlerische Arbeit geben, was eine besondere Gelegenheit für persönliche Einblicke und Gespräche bietet.

Interaktive Elemente und Studienangebot

Ein weiteres Highlight des Events ist die Möglichkeit für das Publikum, in kleinen Try-Outs Elemente des immersiven Theaters selbst auszuprobieren. Diese interaktive Herangehensweise spiegelt das pedagogische Konzept des Studiengangs wider, welcher Lehramtsstudierende und Lehrkräfte anspricht und eine Verbindung zwischen künstlerischer Praxis und theoretischen Grundlagen schafft. Der Anmeldeschluss für Studieninteressierte für das kommende Studienjahr ist der 30. September 2026.

Der Studiengang Darstellendes Spiel hat sich auch in größerem Rahmen etabliert, so fand am 10. Oktober 2025 ein Festakt zum 25-jährigen Bestehen des Studiengangs in Niedersachsen im Königlichen Pferdestall statt. An dieser Veranstaltung nahmen Vertreter*innen von fünf Hochschulen sowie zahlreiche Studierende und Gäste aus Kunst, Wissenschaft und Bildung teil. Vorträge von Professoren betonten die Bedeutung der interdisziplinären Zusammenarbeit, die den Studiengang prägt, und hoben den Austausch mit anderen Disziplinen hervor.

Bildungsinhalt und gesellschaftliche Relevanz

Das Fach Darstellendes Spiel analysiert den Einsatz und die Wirkung theatraler Mittel wie Körper, Stimme und Raum. Es integriert Einflüsse aus Fächern wie Musik, Bildende Kunst und sogar Geschichte, was es besonders vielseitig und relevant für die allgemeine Bildung macht. Ziel ist es, Problembereiche des eigenen und allgemeinen Lebens zu entdecken und darzustellen. Schüler entwickeln dadurch nicht nur ihre sprachliche Kompetenz, sondern lernen auch, ihre Emotionen auszudrücken und ihre Wahrnehmung zu schärfen.

Werbung
Hier könnte Ihr Advertorial stehen
Ein Advertorial bietet Unternehmen die Möglichkeit, ihre Botschaft direkt im redaktionellen Umfeld zu platzieren

In Deutschland wird Darstellendes Spiel nur an wenigen Schulen angeboten, hat jedoch eine wachsende Bedeutung. Beispielsweise wird in Hamburg seit dem Schuljahr 2011/2012 Darstellendes Spiel/Theater als Pflichtfach in der Grundschule und Unterstufe unterrichtet und auch durchgängig bis zum Abitur angeboten.

Für weitere Informationen können Interessierte die Website des ZKW unter rptu.de/zkw besuchen oder auf Instagram unter zkwlandau_rptu folgen. Bei Fragen steht auch Prof. Dr. Anja Ohmer per E-Mail zur Verfügung. Die Veranstaltung bietet somit nicht nur künstlerische Impulse, sondern auch einen wertvollen Beitrag zur ästhetisch-pädagogischen Bildung.