Hackerangriff legt Universität Leipzig und digitale Hochschulkommunikation lahm
Die Universität Leipzig ist nach einem Hackerangriff auch am Donnerstagmorgen, dem 29. Oktober 2026, weiterhin offline. Für Studierende und Beschäftigte bedeutet das: Der digitale Alltag stockt, E-Mails können derzeit weder empfangen noch versendet werden.
Ein Krisenstab arbeitet laut einem Universitätssprecher an der Behebung des Problems. Bereits am Mittwoch wurden vorsorglich alle Server der Hochschule mit Internetverbindung vom Netz genommen, um weiteren Schaden zu verhindern. Die Internetseite der Universität und das E-Mail-System sind davon unter anderem betroffen.
Was bislang bekannt ist
Die Hintergründe des Angriffs sind weiterhin unklar. Die Universität führt umfangreiche Analysen durch. Offen ist dabei, ob Daten abgeflossen sind, wie die Täter in die Systeme eindringen konnten und welche konkreten Hintergründe der Hackerangriff hatte. Vieles liegt also noch im Dunkeln.
Für Beschäftigte, Studierende und die Öffentlichkeit wurde eine Ersatz-Webseite eingerichtet: www.uni-leipzig.de. Dort veröffentlicht die Universität laufend Informationen zum Hackerangriff und zu möglichen Auswirkungen auf den Hochschulbetrieb. Auch Kontaktmöglichkeiten sind dort zu finden, darunter eine Telefonnummer und eine E-Mail-Adresse.
Informationen über weitere Kanäle
Aktuelle Hinweise veröffentlicht die Universität außerdem über ihren Instagram-Kanal. Gerade wenn die reguläre Internetseite und die Mailkonten ausfallen, müssen solche Ausweichwege herhalten – keine elegante Lösung, aber im Moment offenbar die praktikable.
Von der Uni Magdeburg aus betrachtet wirkt der Vorgang wie ein unangenehmer Blick auf die eigene digitale Abhängigkeit: Ein Angriff, ein vorsorglicher Schnitt – und plötzlich bleiben Nachrichten aus, Webseiten verschwinden, Abläufe geraten ins Stocken. An der Universität Leipzig arbeitet der Krisenstab weiter daran, die Systeme zu prüfen und den Hochschulbetrieb abzusichern.
