Die Unsicherheit unter Studierenden ist in der heutigen Zeit ein weit verbreitetes Phänomen. Insbesondere in Ostwestfalen-Lippe haben die Universitäten und Hochschulen die Notwendigkeit erkannt, dieser Herausforderung mit einem neuen Angebot zu begegnen. Ab dem 6. Mai 2026 startet die digitale Themenreihe „Impulse im Studium“, die von der Universität Paderborn, der Universität Bielefeld, der Hochschule Bielefeld (HSBI) und der Technischen Hochschule Ostwestfalen-Lippe (TH OWL) ins Leben gerufen wird. Die Reihe zielt darauf ab, Studierenden Unterstützung zu bieten, die ihre Studienwahl hinterfragen oder sich neu orientieren möchten.

Die Angebote werden bis zum 29. Juli 2026 laufen und basieren auf wertvollen Beratungserfahrungen der Zentralen Studienberatungen und Career Services der jeweiligen Institutionen. Zahlreiche Studierende haben oft mit Prüfungsangst, Schwierigkeiten bei der Selbstorganisation und unklaren beruflichen Perspektiven zu kämpfen, was zu einem Gefühl der Unsicherheit führen kann. Dr. Bernt-Michael Hellberg von der Universität Bielefeld hebt hervor, dass solche Zweifel Teil vieler Bildungsbiografien sind und dass es wichtig ist, sich aktiv mit diesen Fragen auseinanderzusetzen.

Vielfältige Angebote und Themen

Kernstück der Themenreihe bildet die Talkrunde „Plan B – Ausbildung als Alternative zum Studium?“, die am 6. Mai stattfinden wird. Hier informieren Berater*innen über mögliche Ausbildungswege. Zudem werden weitere zentrale Themen behandelt, die sich mit Herausforderungen wie Berufsorientierung, Prokrastination, Prüfungsstress, Zeitmanagement und dem Umgang mit Brüchen im Lebenslauf befassen. Besonders relevant ist der Fokus auf duale Studienmöglichkeiten im öffentlichen Dienst.

Diese Themenreihe ist Teil des seit 2017 laufenden Projekts „Campus OWL – Chancen bei Studienzweifel und Studienausstieg“. Dieses Vorhaben wird vom Ministerium für Kultur und Wissenschaft NRW gefördert und hat das Ziel, sowohl Studienzweifler als auch Studierende auf ihrem Weg zum Studienausstieg zu unterstützen. Das Projekt zielt darauf ab, hochschulspezifische Maßnahmen zur Unterstützung zu entwickeln, zu erproben und zu evaluieren, um den Studienerfolg zu sichern.

Individuelle Beratung und Unterstützung

Neben den allgemeinen Veranstaltungen bieten die Hochschulen in der Region individuelle Beratungsgespräche an. Für Studierende, die keine Verbleibaussichten in ihrem aktuellen Studiengang haben, ist eine Um- oder Neuorientierung oft entscheidend. Dabei wird Wert auf eine enge Verbindung zwischen Studierenden und der Region OWL gelegt, die eine hohe Bleibebereitschaft aufweist.

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Im Rahmen des Projektes wird ein kooperatives Beratungs- und Vermittlungssystem geschaffen, das Fach- und Hochschulwechsel sowie den Wechsel in das Ausbildungssystem innerhalb der Region erleichtert. Besonders wichtig ist die Einbindung regionaler Netzwerke mit externen Partnern, wie die Agentur für Arbeit, Kammern und Arbeitgeber in OWL. Diese Initiativen sollen dazu beitragen, individuelle Berufswege für Studienzweifler und Studierende zu eröffnen und zu festigen.

Für Studierende, die sich in ihrem Studium unsicher fühlen, können Beratungsangebote der Zentralen Studienberatung an anderen Hochschulen in Deutschland ebenfalls eine wertvolle Anlaufstelle sein. Unter anderem werden dort Online-Tools zur Reflexion der Studiensituation, wie der Berufsorientierungstest der Bundesagentur für Arbeit, bereitgestellt. Dies bietet eine nützliche Möglichkeit, um persönliche Stärken und Interessen zu erkennen.

Insgesamt zeigen die Initiativen in Ostwestfalen-Lippe, dass ein gutes Händchen bei der Unterstützung von Studierenden gefragt ist. Informationen zu den Angeboten sind auf der Webseite des Projekts verfügbar, und die Veranstaltungsreihe „Impulse im Studium“ lädt alle Interessierten ein, sich umfassend über ihre Möglichkeiten zu informieren.

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