Am 5. Mai 2026 wird das Stiftungssymposium 2026 unter dem Motto „Werte, Demokratie, Resilienz – Stiftungen in gesellschaftlicher Verantwortung“ an der Universität zu Lübeck stattfinden. Die Veranstaltung, die von der Possehl-Stiftung, dem Stifterverband und der Universität zu Lübeck organisiert wird, beginnt um 16:00 Uhr und endet um 20:00 Uhr. Der Ort der Veranstaltung ist das Center of Brain, Behavior and Metabolism (CBBM) in der Marie-Curie-Straße 23562 Lübeck.
Das Symposium zielt darauf ab, Diskurse zu eröffnen und den Austausch von Wissen sowie die Vernetzung von Teilnehmenden zu fördern. Mit Rupert Graf Strachwitz, einem erfahrenen Publizisten und Experten für politische Bildung, wurde ein Impulsreferent gewonnen, der die Thematik der zivilgesellschaftlichen Verantwortung in den Mittelpunkt seines Vortrags stellen wird. Die Workshop-Angebote reichen von „Zwischen Wahrheit und Täuschung – Strategien gegen Hassrede und Desinformation“ bis hin zu „Stark im Gegenwind – Strategien von Stiftungen für die Zukunft der Frauenrechte“ und „Generation Demokratie? – Jugend zwischen Engagement und Erschöpfung“. Interessierte sollten bei der Anmeldung die Workshop-Nummer angeben, da ab 17:30 Uhr keine Teilnahme ohne vorherige Anmeldung mehr möglich ist.
Resilienz der Zivilgesellschaft
Die Bedeutung der Zivilgesellschaft wird in aktuellen Diskussionen immer deutlicher. Laut der Deutschen Stiftung Engagement und Ehrenamt ist sie entscheidend für den erfolgreichen Umgang mit gesellschaftlichen Krisen. Resiliente Organisationen zeigen, dass sie Krisen nicht nur bewältigen können, sondern auch in der Lage sind, Krisendynamiken zu bremsen. Um dies jedoch erfolgreich zu tun, werden unterstützende Strukturen und Finanzierungsmöglichkeiten benötigt.
Es ist daher unerlässlich, dass Engagement fördernde Organisationen sich mit den Herausforderungen der Metakrise auseinandersetzen. Die Stärkung der Resilienzressourcen erfordert finanziellen Freiraum, um innovative Strategien entwickeln zu können. Förderprogramme sollten darauf abzielen, Angebote zur Auseinandersetzung mit Resilienz zu schaffen und Organisationen den nötigen Raum bieten, um kreativ auf Krisen zu reagieren.
Wissenschaftliche Perspektiven
Die Rolle der Wissenschaft in diesem Kontext darf nicht unterschätzt werden. Forschung sollte die Beziehungen zwischen zivilgesellschaftlichen Organisationen und Krisen beleuchten. Dabei sind Fragen zur praktischen und theoretischen Unterstützung der Resilienzstärkung auf Organisationsebene von zentraler Bedeutung. Gleichzeitig sollten Engagementpraxis und -politik dazu beitragen, bestehende Paradigmen und Dominanzstrukturen zu reflektieren und aufzubrechen.
Insgesamt lässt sich sagen, dass sowohl die anstehenden Veranstaltungen wie das Stiftungssymposium als auch die empirischen Erkenntnisse zur Resilienz der Zivilgesellschaft einen wichtigen Schritt in die richtige Richtung darstellen. Gemeinsam können durch Dialoge und gezielte Maßnahmen die Grundlagen für eine resiliente und engagierte Gesellschaft gelegt werden.
Für weitere Informationen über das Symposium und die Veranstalter, besuchen Sie bitte die Website der Universität Lübeck und die Deutsche Stiftung Engagement und Ehrenamt für Details zur Resilienz der Zivilgesellschaft.