In einem feierlichen Rahmen wurde am 6. Mai 2026 ein weiterer Meilenstein in der Zusammenarbeit zwischen der Stiftung van Meeteren und der Heinrich-Heine-Universität Düsseldorf (HHU) gesetzt. Anlässlich des 100. Geburtstags von Udo van Meeteren wird die Stiftung eine zweite Stiftungsprofessur für den Masterstudiengang „Kunstvermittlung und Kulturmanagement“ (KuK) finanzieren. Diese Professur wird in der Betriebswirtschaftslehre angesiedelt und gemeinsam mit dem Rektorat sowie der Wirtschaftswissenschaftlichen Fakultät getragen. Dies stellt nicht nur eine bedeutende Anregung für die Bildung dar, sondern sorgt auch für eine nachhaltige Stärkung des interdisziplinären Angebots der HHU.
Die Stiftung van Meeteren, die schon seit vielen Jahren Bildungsprojekte in Düsseldorf unterstützt, ermöglicht mit einem Gesamtvolumen von drei Millionen Euro die langfristige Besetzung der neuen Professur. Die Mittel sind für insgesamt 15 Jahre vorgesehen, wobei in den ersten fünf Jahren auch ein wissenschaftlicher Mitarbeiter finanziert werden soll. Prof. Dr. Stefan Süß, Dekan der Wirtschaftswissenschaftlichen Fakultät, hebt die Verbesserung der Betreuung für die Masterstudierenden hervor, die durch diese Initiative in greifbare Nähe rückt. Der Masterstudiengang KuK hat sich in der vergangenen Dekade sogar fast vervierfacht und erfreut sich hoher Beliebtheit unter den Studierenden, die aus den Bereichen Kunstgeschichte, Betriebswirtschaftslehre und verwandten Fächern stammen.
Die Stiftung van Meeteren im Fokus
Die Stiftung van Meeteren hat sich durch die Förderung von Wissenschaft, Forschung und internationalen Austausch einen Namen gemacht. Ihre Gebermentalität zeigt sich nicht nur in der Finanzierung akademischer Projekte. Sie engagiert sich auch für soziale und karitative Zwecke sowie den Natur- und Umweltschutz. Dabei liegt der geografische Fokus der Förderung auf Düsseldorf und der umliegenden Region sowie der Eifel. Udo van Meeteren, der 2016 eine Millionenspende zur Einführung des Kunstvermittlungs- und Kulturmanagement-Masterstudiengangs geleistet hat, ist ein starkes Vorbild für andere engagiere Bürger und Institutionen.
Ein markantes Zeichen dieses Engagements ist die im Jahr 1985 der Stadt Düsseldorf geschenkte Skulptur „DER MAHNER“ des russischen Künstlers Vadim Sidur, die im Hofgarten zu finden ist. Die Stiftung unterstützt zudem Projekte, die entweder eigene Initiativen sind oder die Arbeit anderer steuerbegünstigter Körperschaften im Sinne des Gemeinwohls unterstützen. Diese facettenreiche Förderung ist ein Zeichen für das Bestreben der Stiftung, in verschiedenen Bereichen einen positiven Einfluss auf die Gesellschaft auszuüben.
Stiftungen als wichtige Partner in der Bildung
Der jüngste Schritt der Stiftung van Meeteren ist Teil eines breiteren Trends, bei dem Stiftungen als ausschlaggebende Finanzierungsquelle für Bildungs- und Forschungsprojekte auftreten. In Deutschland gibt es verschiedene Netzwerke und Verzeichnisse, die zur erfolgreichen Stiftungsrecherche beitragen können. Der Bundesverband Deutscher Stiftungen bietet beispielsweise eine Online-Stiftungssuche, während lokale Stiftungsnetzwerke auf stiftungen.org zu finden sind. Solche Ressourcen helfen engagierten Bürgern und Institutionen, Fördermittel gezielt zu akquirieren und die Möglichkeiten der Stiftungsförderung besser zu nutzen.
Insgesamt zeigen die Entwicklungen rund um die Stiftung van Meeteren und die HHU, dass gesellschaftliches Engagement und akademische Förderung Hand in Hand gehen können. Die neue Professur ist nicht nur ein Zeichen des Gedenkens an Udo van Meeteren, sondern auch ein Ansporn für zukünftige Generationen von Studierenden, ihre Talente zu entfalten und zur kulturellen Landschaft Deutschlands beizutragen.