Forscher-Magazin verbindet Bewegung, Gesundheit und Medizin der Zukunft
Med Berlin, 20. Oktober 2026 – Die zweite Ausgabe des „forscher-Magazins“ im Wissenschaftsjahr 2026 ist da. Diesmal geht es um Gesundheit, Bewegung und Bewegungsforschung – also um Dinge, die Kinder täglich erleben: rennen, springen, außer Atem sein, lachen, weitermachen. Das Heft richtet sich an Kinder von 8 bis 12 Jahren und erklärt, warum Bewegung für den Körper und das Wohlbefinden wichtig ist und was dabei in Herz, Muskeln, Lunge und Gehirn passiert.
Für die Titelgeschichte geht es an eine Berliner Grundschule. Dort treiben Kinder regelmäßig mit einem Trainer des 1. FC Union Berlin Sport. Sie erleben dabei nicht nur, dass Bewegung körperlich fit macht, sondern auch Freude bereiten und Gemeinschaft fördern kann. Der Orthopäde und Teamarzt des 1. FC Union Berlin, Clemens Gwinner, erläutert in einem Interview die gesundheitlichen Auswirkungen von Sport.
Von Delfinen, Affen und unsichtbaren Spuren
Das Magazin schaut außerdem ins Tierreich. Manche Tiere behandeln sich mithilfe von Pflanzen oder anderen Tieren selbst. Delfine etwa reiben sich an Schwämmen, um ihre Haut vor Entzündungen und Infektionen zu schützen. Affen nutzen Tausendfüßer zur Bekämpfung von Parasiten. Ein bisschen erstaunlich ist das schon – und ziemlich praktisch.
Forschende zeigen zudem, wie Umwelt-DNA eingesetzt wird, um unsichtbare Spuren von Tieren in Wäldern nachzuweisen und Ökosysteme zu untersuchen. Dazu kommen ein wissenschaftliches „Superbild“, Forschungsnachrichten und Rätsel.
„forscher – Das Magazin für Neugierige“ erscheint zweimal jährlich. Die Ausgaben erklären komplexe wissenschaftliche Themen kindgerecht und orientieren sich jeweils am Thema des Wissenschaftsjahres. Das Heft ist kostenfrei erhältlich, auch frühere Ausgaben können bestellt werden. Ein kostenloses Abonnement lässt sich per E-Mail an forscher@wissenschaftsjahr.de anfordern – Lieferadresse und gewünschte Stückzahl bitte angeben.
Verteilt wird das Magazin deutschlandweit kostenlos, unter anderem von Schulen, Museen, Jugendherbergen, Unternehmen und Vereinen. Das Wissenschaftsjahr 2026 steht unter dem Titel „Medizin der Zukunft“. Im Mittelpunkt stehen Ideen und Lösungen für die Medizin von morgen: zukünftige Diagnoseverfahren, neue Konzepte für die medizinische Versorgung, der mögliche Einsatz künstlicher Intelligenz bei der Medikamentenentwicklung, technologische Unterstützung in der Pflege und bessere Präventionsstrategien.
Medizin von morgen, Fragen von heute
Ein besonderer Schwerpunkt liegt auf geschlechtersensibler Forschung. Für viele Erkrankungen fehlen noch Daten, die eine geschlechtsspezifische Behandlung und Versorgung ermöglichen. Als Beispiele werden Endometriose und Wechseljahre genannt – Themen, bei denen Wissenslücken für Betroffene spürbare Folgen haben können.
Das Wissenschaftsjahr ist eine bundesweite Plattform zur Kommunikation aktueller Forschungsthemen. Jährlich beteiligen sich 400 bis 800 Forschungsinstitute, Universitäten, Verbände, Vereine, Unternehmen und Stiftungen mit bis zu 1.000 Veranstaltungen und Aktionen. Dazu gehören ein bundesweiter Hochschulwettbewerb, die SchulKinoWochen, MINTmachtage und die „MS Wissenschaft“.
Die „MS Wissenschaft“ ist ein Ausstellungsschiff. Von Mai bis September besucht es mehr als 30 Städte in Deutschland und den Nachbarländern. Im Wissenschaftsjahr 2026 gibt es außerdem Veranstaltungen, Projekte, Aktionen, Social-Media-Formate, monatliche Challenges sowie Auftritte von Botschafterinnen und Botschaftern.
Die Wissenschaftsjahre werden seit 2000 vom Bundesministerium für Forschung, Technologie und Raumfahrt gemeinsam mit Wissenschaft im Dialog ausgerufen. Wer sich an das Redaktionsbüro wenden möchte, erreicht Jana Wallner und Eilean Somnitz in der Potsdamer Straße 87, 10785 Berlin, telefonisch unter +49 176 13338-086 oder per E-Mail an forscher@wissenschaftsjahr.de.
Bewegung ohne Stoppuhr
Die Nationalen Empfehlungen für Bewegung und Bewegungsförderung definieren Mindestwerte für die jeweiligen Altersgruppen. Sie sind als Orientierung gedacht, nicht als Programm, das mit Uhr oder Schrittzähler überwacht werden muss. Entscheidend ist, Kindern und Jugendlichen Raum für Bewegung zu geben – und ihnen dabei zu helfen, Bewegungsformen und Sportarten zu finden, die ihnen Freude machen.
Ein gemeinsam bewegter Alltag wird empfohlen. Dafür muss es nicht immer der Sportplatz sein: Bewegung kann in der eigenen Wohnung stattfinden, auf Spielplätzen, in Schwimmbädern, auf Eisflächen und in Parks, ebenso in Kitas, Schulen oder Sportvereinen. Kitas und Schulen mit bewegungs- und gesundheitsfördernden Konzepten können ein gesundes Aufwachsen besonders unterstützen.
Weitere Hinweise für Kitas gibt es unter www.kitasinbewegung.de. Materialien zur Bewegungsförderung können im Publikationsshop der Deutschen Sportjugend bestellt und heruntergeladen werden.
