DenkBar in Gmünd: Mit Leni Breymaier für eine starke Demokratie!
Am 27. Juni 2026 fand an der PH Schwäbisch Gmünd die dritte Ausgabe der „DenkBar“ statt. Rund 40 Besucherinnen und Besucher erlebten einen anregenden Nachmittag, der im Zeichen von Demokratie und gesellschaftlichem Zusammenhalt stand. Ehemalige Bundestagsabgeordnete Leni Breymaier war als Gastrednerin geladen und teilte wertvolle Einblicke in die politischen Entscheidungsprozesse.
Die Themen, die in der lockeren Atmosphäre der Veranstaltung diskutiert wurden, reichten von politischer Verantwortung über Selbstbestimmung bis hin zu Gewalt gegen Frauen. Dieser letzte Punkt ist besonders relevant, da die Gesellschaft aktuell mit einem Anstieg an antidemokratischen und antifeministischen Strömungen konfrontiert ist, die Frauenrechte bedrohen. Frauenrat wendet sich gegen diese Entwicklungen und fordert Maßnahmen zur Stärkung der Demokratie und des gesellschaftlichen Zusammenhalts.
Ein Wohnzimmer für den Dialog
Die „DenkBar“ wird von den Organisatorinnen Dr. Margarete Menz, der Künstlerin Alkie Osterland und Elke Heer als „Wohnzimmer der Demokratie“ beschrieben. Ihr Ziel ist es, Menschen ins Gespräch zu bringen und Perspektiven auszutauschen, um Demokratie im Dialog lebendig zu halten. Im Gegensatz zu klassischen Podiumsdiskussionen setzt das Format auf wechselnde Gesprächsrunden, die einen intensiveren Austausch ermöglichen. Dr. Menz betonte die Notwendigkeit, persönliche Freiheit und gesellschaftliche Verantwortung miteinander zu verbinden und den offenen Dialog für demokratische Prozesse zu fördern.
Diese Initiative fügt sich gut in die Bestrebungen der PH Schwäbisch Gmünd ein, aktiv in der Stadt- und Zivilgesellschaft zu arbeiten und den Austausch zwischen Hochschule und Öffentlichkeit zu fördern. Derartige Veranstaltungen sind wichtig, um den lebendigen Diskurs in unserer Gesellschaft aufrechtzuerhalten und verschiedene Lebensweisen von Frauen sichtbar zu machen. Angesichts der wachsenden Antifeminismus-Strömungen ist der Schutz der Gleichstellungspolitik von äußerster Wichtigkeit.
Der Aufruf zur Aktion
Der Deutsche Frauenrat hat klare Forderungen formuliert, um gegen die zunehmenden antifeministischen Einstellungen vorzugehen. Dazu gehören Maßnahmen gegen Gender-Stereotypen und eine langfristige Finanzierung der bestehenden Strukturen, wie etwa einer Meldestelle gegen Antifeminismus. Auch eine stärkere Unterstützung der feministischen Zivilgesellschaft wird gefordert, um zu zeigen, dass eine starke Zivilgesellschaft unerlässlich für eine starke Demokratie ist. Klares Ziel ist die Einführung eines Demokratiefördergesetzes zur Unterstützung dieses Engagements.
Die Ergebnisse der Diskussion in der „DenkBar“ sind ein Teil des großen Ganzen, das Unterstützung für Frauenrechte sowohl im Alltag als auch in der Gesetzgebung braucht. Wie der Deutsche Frauenrat betont, stehen Freiheitliche Demokratie und Menschenrechte unter Druck. Dies macht Veranstaltungen wie die DenkBar noch wichtiger, da sie Raum für Dialog und Inspiration bieten. Es liegt an uns allen, aktiv für den Erhalt und den Ausbau der demokratischen Werte zu kämpfen.
Für Interessierte, die mehr über die Verbindung zwischen gesellschaftlichem Zusammenhalt und den Herausforderungen für Frauenrechte erfahren möchten, ist es unerlässlich, den offenen Dialog weiterzuführen und in der Gemeinschaft aktiv zu bleiben. Der erfolgreiche Verlauf der DenkBar lässt auf eine lebendige und engagierte Bürgergesellschaft hoffen, die nicht nur für demokratische Werte einsteht, sondern auch für den Schutz und die Rechte aller ihrer Mitglieder.
PH Schwäbisch Gmünd und BMFSFJ berichten ebenfalls über die Herausforderungen für Frauen in der heutigen Gesellschaft und die Notwendigkeit von Maßnahmen zur Förderung der Gleichstellung und zum Schutz vor Gewalt.
