Am 12. Juni 2026 gibt es an der Technischen Universität Braunschweig eine Vielzahl von Neuigkeiten und Veranstaltungen, die sowohl das wissenschaftliche als auch das kulturelle Leben an der Hochschule bereichern. Besonders herausragend ist die Vergabe der Inhoffen-Medaille, die in diesem Jahr an Prof. Craig M. Crews von der Yale University verliehen wurde. Diese Auszeichnung ehrt seine besonderen Leistungen in der organischen Chemie und ist mit einem Preisgeld von 5000 Euro dotiert. Die Inhoffen-Medaille wird seit 1994 durch die TU Braunschweig und das Helmholtz-Zentrum für Infektionsforschung verliehen und ist nach dem Chemiker Hans Herloff Inhoffen benannt, der für seine bedeutenden Beiträge zur Naturstoffchemie bekannt ist. Inhoffen, der zwischen 1946 und 1974 an der Technischen Hochschule Braunschweig lehrte und von 1948 bis 1950 deren Rektor war, hatte also einen prägenden Einfluss auf die Chemieforschung in Deutschland.

Ein weiteres wichtiges Ereignis fand am 11. Juni statt, als die Pride Flag auf dem Universitätsplatz gehisst wurde, um ein Zeichen für Diversität zu setzen. Diese symbolträchtige Geste unterstreicht das Engagement der TU Braunschweig für Toleranz und Gleichheit in der Hochschulgemeinschaft.

Akademische Auszeichnungen und Engagement

Zusätzlich zu den Feierlichkeiten anlässlich der Inhoffen-Medaille hatte die TU Braunschweig am Donnerstag die TUmorrow Awards verliehen. Diese Auszeichnungen würdigen sowohl wissenschaftliche Arbeiten als auch studentisches Engagement für nachhaltige Entwicklung. Der Bachelorstudiengang „Batterie und Wasserstofftechnologie“ ist zudem als Gewinner der MINTchallenge plus 2026 hervorgegangen, was die innovative Lehre in den MINT-Fächern an der Universität stärkt.

Am 23. Juni bieten die Präsidentin der TU Braunschweig, Angela Ittel, sowie weitere Veranstaltungen die Möglichkeit für Studierende und Interessierte, sich direkt in die Hochschulgemeinschaft einzubringen. So findet die Sprechstunde der Präsidentin um 11 Uhr statt, während sich im Rahmen des University Future Festivals ein „Screen Sculpture Workshop“ mit Louise Ward Morris anschließt.

Veranstaltungen und Projekte

Vom 20. bis 28. Juni können Schüler*innen während der IdeenExpo am Stand der TU Braunschweig an Mitmach-Exponaten und einem Batterierecycling-Quiz teilnehmen, wodurch frühe Begeisterung für Naturwissenschaften gefördert wird. Auch der Hochschulinformationstag (HIT) am 11. Juni war ein großer Erfolg, bei dem über 2000 Besucher*innen die Gelegenheit nutzten, sich über das Studienangebot der Universität zu informieren.

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Bereits am 19. Juni steht eine kulturelle Bereicherung auf dem Programm. Die TUBS-Players präsentieren eine Inszenierung von „Shakespeare’s Midsummer Night’s Dream(s)“ auf dem Nordcampus. Die Veranstaltung verspricht, das kreative Potential der Studierenden hervorzuheben und das Gemeinschaftsgefühl an der Universität zu stärken.

Die nächste Woche wird auch durch ein externes Akkreditierungsverfahren für das Qualitätsmanagement in Studium und Lehre vom 9. bis 10. Juli geprägt, was die kontinuierliche Verbesserung und höchste Standards in der Lehre an der TU Braunschweig sicherstellt.

Für den Zeitraum vom 13. August bis 1. Oktober ist die Transfernale 2026 geplant, ein Innovationsfestival, das Wissenschaft und Wirtschaft zusammenbringt, um die Ergebnisse der akademischen Forschung praxisnah umzusetzen. Darüber hinaus haben Postdocs die Möglichkeit, sich im zweiten Halbjahr 2026 in einem speziellen Programm fortzubilden und zu vernetzen.

Der Forschungsservice unterstützt zudem japanische Forschende im Zuge des „European Higher Education Forum (EHEF26)“ in Tokio und Kyoto, und für besonders herausragende Datennutzung werden bis zum 19. Juli Bewerbungen für den FAIR Data and Software Award entgegengenommen.

Zusammenfassend lässt sich sagen, dass die Technische Universität Braunschweig in dieser Woche nicht nur akademische Ehrungen, sondern auch eine Vielzahl an kulturellen und wissenschaftlichen Veranstaltungen bietet. Diese Aktivitäten fördern nicht nur das Lernen und die Zusammenarbeit, sondern schaffen auch ein starkes Gemeinschaftsgefühl innerhalb der Hochschule.