Am 24. April 2026 begann an der TU Dresden das neue Mentoring-Jahr 2026. Im Rahmen eines Kick-Off-Events wurde der Start der Programme „Join Science“ und „WISE“ gefeiert. Diese Initiativen zielen darauf ab, die Karrierechancen junger Frauen in den MINT-Fächern zu verbessern. Katrin Saure, die im Diversity Management der TU tätig ist, hielt die Eröffnungs-Keynote und stellte das Motto des Programms vor: „vom Studium in die Zukunft“.
Etwa 60 Studentinnen aus MINT-Studiengängen werden in diesem Jahr von rund 40 Mentorinnen unterstützt, die allesamt aus verschiedenen Bereichen von Wirtschaft, Wissenschaft und Industrie stammen. Die Mentorinnen, viele davon Alumnae der TU Dresden, bringen ihre wertvolle Expertise in die Programme ein. Ziel ist es, jungen Frauen die notwendigen Fähigkeiten und das Selbstvertrauen zu vermitteln, um erfolgreich in den Berufsalltag zu starten.
Maßnahmen zur Stärkung der MINT-Integration
Die Programme bieten den Teilnehmerinnen zahlreiche Vorteile, darunter individuelle Mentorinnen-Treffen, Empowerment-Workshops sowie Networking-Möglichkeiten. Diese Maßnahmen sind entscheidend, um die Teilnehmerinnen auf den beruflichen Einstieg vorzubereiten und sie auf ihrem Karriereweg zu stärken.
Die Relevanz solcher Initiativen wird ebenfalls durch die Maßnahmen der Landesinitiative und des Bündnisses „Frauen in MINT-Berufen“ gestützt. Diese Initiative umfasst 77 Partner und hat das Ziel, mehr Frauen für Berufe und Ausbildungen in den MINT-Bereichen, also Mathematik, Informatik, Naturwissenschaften und Technik, zu gewinnen. Dabei arbeitet das Bündnis eng mit vom Ministerium für Wirtschaft, Arbeit und Tourismus geförderten Girls‘ Digital Camps zusammen, die positive Effekte auf die Karriereverläufe von Teilnehmerinnen haben.
Innovative Projekte für nachhaltige MINT-Bildung
Ein Beispiel für die nachhaltige MINT-Bildung ist das Projekt CyberMentor, das erfolgreich Landesprogramme, Schulen, Unternehmen und Projektträger miteinander verknüpft. Diese innovative Verbindung wird als besonders wertvoll angesehen, vor allem im Hinblick auf die Auswirkungen der Coronakrise auf die Bildung und die Berufschancen der jungen Frauen.
Insgesamt zeigt die Kombination der TU Dresden-Programme sowie der landesweiten Initiative, wie wichtig es ist, starke Netzwerke für Frauen in MINT-Berufen aufzubauen. Die persönlichen Begegnungen und Erfahrungen der Mentorinnen und Mentees bilden die Grundlage für eine zukunftsorientierte und gleichberechtigte berufliche Laufbahn.