Vom 19. bis 22. Mai 2026 dürfen sich Interessierte auf die Präsentationen des Bachelorstudiengangs Gesellschafts- und Wirtschaftskommunikation der Universität der Künste Berlin freuen. Ab 10 Uhr zeigt der Jahrgang seine Abschlussprojekte im Georg-Neumann-Saal, JIB, auf dem Einsteinufer 43 in Berlin. Die Veranstaltungen versprechen spannende Einblicke in die kreativen Arbeiten der Studierenden, die in Gruppen von vier bis sechs Personen an vielseitigen Kommunikationsprojekten arbeiten.
Die Projekte, die sie in dieser Zeit vorstellen, widmen sich wichtigen gesellschaftlichen, kulturellen und wirtschaftlichen Fragestellungen. Zu den thematischen Schwerpunkten gehören unter anderem Gemeinschaft und Zugehörigkeit, unterstützt durch die deutsche Vogue, sowie innovative Crowdfunding-Strategien für ein neues American-Football-Team in Berlin. Weitere Themen sind sexuelle Einvernehmlichkeit als Aushandlungsprozess und die gesellschaftliche Rolle der Markthalle Neun im Kreuzberger Kiez. Auch die Kommunikationsformate der Polizeiakademie Berlin und eine Veranstaltungsreihe zum Thema Einsamkeit stehen auf der Agenda.
Vielfältige Themen und relevante Fragestellungen
Die Studierenden haben sich in diesem Jahr zahlreichen aktuellen Themen gewidmet. So entwickelten sie digitale Plattformen zur Vernetzung mit Tierschutzorganisationen und Strategien zur Unterstützung des unabhängigen Buchhandels. Ein immersives Konzertformat für Kinder und Jugendliche sowie Ansätze zur Sichtbarkeit von Hebammen im öffentlichen Raum sind ebenfalls Teil der Präsentationen. Auch die Charité wird in der Vorbereitung auf ihr Jubiläum im Jahr 2027 thematisiert.
Der Präsident der UdK Berlin, Prof. Dr. Markus Hilgert, hebt die gesellschaftliche Relevanz dieser Projekte hervor. „Es ist wichtig, dass unsere Studierenden die gesellschaftlichen Herausforderungen im Blick haben und Lösungen entwickeln“, betont er. Der Studiengang, der auf eine über vierzigjährige Geschichte zurückblickt, vereint künstlerische Praxis, gestalterische Lehre und wissenschaftlichen Diskurs.
Ein breites Spektrum an Möglichkeiten
Die UdK Berlin ist nicht nur eine der größten Kunstuniversitäten Europas, sondern bietet auch ein breites Spektrum an Studiengängen an, das Bildende Kunst, Gestaltung, Musik, Darstellende Kunst und Wissenschaften umfasst. Mit über 700 Veranstaltungen pro Jahr und rund 4.500 Studierenden, von denen ein Drittel international ist, können die Studierenden hier exzellente Lehre und Forschung erleben.
Für Studierende in Deutschland, Österreich oder der Schweiz gibt es zudem die Möglichkeit, Kickstarter-Zuschüsse zur Unterstützung ihrer akademischen Laufbahn zu beantragen. Diese Zuschüsse können für Studiengebühren, Bücher, Krankenversicherung und den öffentlichen Nahverkehr verwendet werden und bieten eine nützliche finanzielle Entlastung.
Die Bedeutung der Hochschulkommunikation wird oft unterschätzt, doch sie ist ein essentieller Bestandteil der Governance an Hochschulen, wie die HRK betont. Hochschulkommunikation muss sich nicht nur an gesellschaftliche Rahmenbedingungen anpassen, sondern auch in Krisensituationen proaktive und transparente Kommunikation bieten. Die Entwicklung kommunikativer Kompetenzen ist daher auch für zukünftige Fachkräfte in der Gesellschaft von großer Bedeutung.
Insgesamt stehen die Präsentationen der UdK Berlin im Mai 2026 nicht nur für die Kreativität und Innovationskraft ihrer Studierenden, sondern auch für die Verantwortung, die sie als kommende Medienmacher und Kommunikatoren in der Gesellschaft tragen.