Gewalt unter Jugendlichen in Potsdam: Stadt, Landtag und Schulsozialarbeit beraten über Maßnahmen
In Potsdam gibt es seit Monaten Probleme mit gewalttätigen Jugendlichen. Jugendliche werden ausgeraubt und bedroht – eine Lage, die inzwischen weit über einzelne Vorfälle hinaus Aufmerksamkeit bekommt. Heute ist der 14. Oktober 2026.
Am Dienstagabend wurde das Thema im Stadtausschuss für Ordnung und Sicherheit behandelt. Auch im Brandenburger Landtag war die Situation in Potsdam Thema. Für viele Menschen klingt das nach Sitzungsunterlagen und politischen Debatten; für betroffene Jugendliche geht es allerdings um sehr konkrete Momente: um Bedrohungen, Angst und die Frage, ob der Heimweg diesmal ruhig bleibt.
Debatte in Stadt und Land
Innenminister Jan Redmann (CDU) kündigte ein hartes Durchgreifen an. Welche konkreten Maßnahmen daraus folgen, wird in den politischen Gremien weiter eine Rolle spielen. Die Ankündigung fällt in eine Zeit, in der die Probleme nach Angaben des Beitrags bereits seit Monaten bestehen.
Im Beitrag kommt auch Kahtrin Finke-Jetschmanegg zu Wort. Sie leitet das Projekt Schulsozialarbeit an weiterführenden Schulen in Potsdam. Gerade dort, wo Jugendliche ihren Alltag verbringen, treffen Sorgen, Konflikte und Unterstützung unmittelbar aufeinander.
Beiträge: Felix Moniac und Ismahan Alboga. Stand: 14. Oktober 2026.
Ein Thema, das bleibt
Die Ereignisse verbinden kommunale Ordnungspolitik, Landespolitik und die Arbeit an Schulen. Während Ausschuss und Landtag über die Situation beraten, bleibt für die Betroffenen der Alltag bestehen – mit Wegen durch Potsdam, Begegnungen und der Unsicherheit, die nach Bedrohungen nicht einfach verschwindet.
