Am 15. April 2026 fand an der Europa-Universität Flensburg (EUF) der Auftakt der EUF Learning Communities statt. Über 40 Teilnehmer aus diversen Abteilungen, Referaten, Instituten und Studiengängen versammelten sich, um den Startschuss für fünf innovative Projekte im Rahmen des Innovation Learning Labs (i2L) zu geben. Regina Holze, die das Event organisiert hat, hebt das große Interesse an der Weiterentwicklung der Lehre hervor.

Die Learning Communities sind dynamische Einrichtungen, die auf den Austausch von Wissen und Peer-Lernen abzielen und seit 2022 im Rahmen der EUF Communities bestehen. Ihr Fokus liegt auf digitalen, flexiblen Lernumgebungen, die den Prinzipien der Individualisierung und Mobilität gerecht werden. In Anbetracht der zahlreichen Veränderungen durch digitale Technologien, darunter auch Künstliche Intelligenz, wird eine flexible und innovative Hochschulbildung immer wichtiger. Solche Ansätze könnten die Hochschulbildung offener und gerechter gestalten, was in vielen Initiativen und Projekten der letzten Jahre zutage trat, unter anderem im Hochschulforum Digitalisierung und in der Bund-Länder-Initiative zur Stärkung der KI-Kompetenzen in Hochschulen.

Struktur und Ziele der Learning Communities

Die neu gegründeten Learning Communities werden durch methodisch-didaktische, technische und organisatorische Unterstützung vom i2L gefördert. Dabei handling die Themen, wie z.B. experimentelles Lernen und interdisziplinäre Zusammenarbeit, einen zentralen Platz ein. Die erste Phase der eufLCs bringt die Mitglieder nun in ihre ersten Arbeitssitzungen, um Ziele, Erwartungen und Ideen weiter zu klären. Ein besonderes Merkmal des Kick-off-Events waren die World-Café-Runden, in denen Erfahrungen und Ideen ausgetauscht wurden.

Darüber hinaus dokumentieren die Initiativen ihre Erkenntnisse in einem Repositorium, um sie für künftige Veranstaltungen zu nutzen. Es werden auch weitere Ideen zur Gründung neuer Learning Communities entgegengenommen, wobei der Abgabetermin für 2027 bis zum 1. Juli 2026 angesetzt ist. Tim Lüdeke, der für das Community Building verantwortlich ist, ermutigt alle Interessierten zur aktiven Teilnahme und zum Einreichen von Ideen.

Vielfalt der EUF Communities

Die EUF Communities setzen sich aus fünf verschiedenen Gruppen zusammen, die jeweils auf spezifische Aspekte der internationalen Hochschulbildung fokussiert sind. Dazu zählen die Mobility Community, die Policy Community, die Digitalisation Community, die Project Manager and Advisor Community und der European University Accelerator. Jede dieser Gruppen bietet eine Plattform für Mitarbeitende der EUF-Mitgliedsuniversitäten, um Herausforderungen zu besprechen und Best Practices auszutauschen.

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Diese Initiativen, zusammen mit der ganzheitlichen Förderung durch Projekte wie den „KI-Lotsen“, der 2026 startet, und Maßnahmen zur Entwicklung digitaler Lernangebote, zeigen die fortschreitende Transformation der Hochschulbildung im digitalen Zeitalter. Hierbei ist nicht nur das Angebot wichtig, das Studierenden zur Verfügung steht, sondern auch die Transformation der Hochschulen selbst, die sich an die neuen Anforderungen anpassen müssen, um wettbewerbsfähig zu bleiben.

Insgesamt verdeutlicht die Veranstaltung an der europa-Universität Flensburg, wie wichtig der Austausch und die Kooperation zwischen verschiedenen Akteuren der Hochschulbildung sind. Durch die Learning Communities wird ein kreativer Raum geschaffen, der es allen Beteiligten ermöglicht, an innovativen Lösungen zu arbeiten und die Lehre nach vorn zu bringen. Weitere Informationen und Details sind auf der Webseite der Europa-Universität Flensburg und auf der Plattform der EUF Communities verfügbar. Zudem bietet das Bundesministerium für Forschung umfangreiche Einblicke in die Bedeutung der Digitalisierung der Hochschulbildung.