In der Gießener Hochschulgesellschaft (GHG, uni-giessen.de) hat sich am 17. Juni 2026 ein wichtiges Kapitel aufgeschlagen. Nach 12 erfolgreichen Jahren hat Prof. Dr. Volker Wissemann den Vorsitz der GHG an Prof. Dr. h.c. mult. Martin Kramer übergeben. Die Mitgliederversammlung war geprägt von Dank und Würdigung für die Verdienste Wissemanns, der anschließend als Ehrenpräsident der GHG ernannt wurde.

Die GHG, die seit über einem Jahrhundert die Justus-Liebig-Universität Gießen (JLU) unterstützt, ist nicht nur für ihre Bildungsinitiativen bekannt, sondern auch für zahlreiche kulturelle Projekte. So setzen sich die Mitglieder unter anderem für den Studierendenaustausch, Theateraufführungen, die Restaurierung von Gemälden sowie Stipendien ein. Besonders erwähnenswert sind die „Leibspeise“-Solidaritätsaktionen, die in den Jahren 2022 und 2025 für die Studierenden organisiert wurden.

Neu im Vorstand und Verwaltungsrat

Während der jüngsten Mitgliederversammlung wurde neben Prof. Kramer auch Prof. Dr. Ansgar Kreutzer als neuer Schriftführer gewählt, nachdem Prof. Dr. Joachim Jacob sein Amt nach 12 Jahren niedergelegt hat. Weitere Wahlen bestätigten Dirk Schäfer als Schatzmeister sowie Constanze von Alvensleben und Dirk Schäfer in ihren bisherigen Ämtern. Dr. Rainer Langner bleibt Präsident des Verwaltungsrates. Neu im Verwaltungsrat sind Ayse Asar, Ilona Roth und Peter Galfe. Prof. Dr. Alexander Goesmann, der 1. Vizepräsident der JLU, überbrachte während der Versammlung die Grüße des Präsidiums.

Die Rolle der GHG in der Hochschulbildung

Die GHG hat sich zur Aufgabe gemacht, die Entwicklung der JLU aktiv zu fördern. Diese Unterstützung reicht von der finanziellen Förderung über Stipendien bis hin zu ideellen Bildungsangeboten, die Studierenden helfen, sich in der akademischen Welt zurechtzufinden. In diesem Kontext bietet die Bundesregierung verschiedene Stipendien an, die genau diese Entwicklung unterstützen sollen. Das Bundesministerium für Forschung, Technologie und Raumfahrt (BMFTR, bmftr.bund.de) hat ein breites Spektrum an Fördermöglichkeiten, die auf die individuellen Talente und Fähigkeiten der Bewerberinnen und Bewerber ausgerichtet sind.

Stipendiatinnen und Stipendiaten können mit finanzieller Hilfe rechnen, die sowohl Bildungspauschalen als auch individuelle Leistungen umfasst. Ein Vorteil dieser Stipendien ist, dass sie nach ihrem Abschluss nicht zurückgezahlt werden müssen. Zudem bieten sie persönliche Entwicklungsmöglichkeiten und den Zugang zu wertvollen Netzwerken.

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Insgesamt steht die GHG in einer langen Tradition des Engagements und der Unterstützung, welche die Justus-Liebig-Universität Gießen auszeichnet. Der neue Vorsitzende, Prof. Martin Kramer, wird mit seiner Erfahrung und seinem Engagement sicher dazu beitragen, diese Tradition in modernen Formen fortzuführen.