Der LHC Cottbus bleibt in der Handball-Regionalliga Ostsee-Spree ungeschlagen. Am Samstag setzte sich die Mannschaft gegen die Mecklenburger Stiere Schwerin durch und feierte damit den achten Sieg im achten Saisonspiel. Für den LHC läuft die Saison 2025/26 bislang also ohne Ausrutscher – eine ziemlich klare Ansage.

Im Angriff waren Kastriot Jupa und Lukasz Orlich gefordert, die Schweriner Abwehr auseinanderzuziehen. Der entsprechende Spielmoment zeigt beide Cottbuser Spieler im Duell mit der Defensive der Mecklenburger Stiere. Viel Platz gibt es in solchen Szenen selten; umso wichtiger sind Timing, Bewegung und der kurze Blick für die Lücke.

Cottbus mit makelloser Bilanz

Nach acht Partien stehen acht Siege zu Buche. Mehr lässt sich an einer solchen Serie zunächst nicht herumdeuten. Der LHC hat sich damit in der laufenden Spielzeit der Handball-Regionalliga Ostsee-Spree eine Ausgangslage geschaffen, bei der jeder weitere Spieltag die bislang weiße Weste auf die Probe stellt.

Die Homepage des LHC Cottbus lag für die zusätzliche Recherche allerdings nicht in lesbarer Form vor; der übermittelte Text war offenbar binär oder verschlüsselt. Weitere inhaltliche Angaben daraus lassen sich deshalb nicht zuverlässig ableiten.

Eine Liga direkt unter der 3. Liga

Die Handball-Regionalliga Ostsee-Spree ist eine von zehn Regionalliga-Staffeln des Deutschen Handballbundes. Sie bildet die höchste Spielklasse der Handballverbände Mecklenburg-Vorpommern, Berlin und Brandenburg und liegt direkt unterhalb der 3. Liga. Darunter folgen die Oberligen.

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In der Saison 2025/26 spielen 14 Mannschaften nach dem Prinzip „jeder gegen jeden“ mit Hin- und Rückrunde. Daraus ergeben sich 182 Spiele. In diesen Begegnungen fielen insgesamt 10.777 Tore, im Schnitt 59,21 pro Partie. Bei Punktgleichheit entscheidet der direkte Vergleich.

Werder steigt auf, zwei Teams gehen runter

Meister der Saison wurde HV Grün-Weiß Werder. Der Verein steigt in die 3. Liga 2026/27 auf. Den Gang in die Oberliga ihres jeweiligen Verbandes müssen dagegen Grünheider SV und SV Warnemünde antreten. Grundsätzlich steigen die beiden Letztplatzierten ab; kommen Absteiger aus der 3. Liga hinzu, kann sich die Zahl der Absteiger erhöhen.

Die Torjägerliste führt Diogo Teixeira mit 184 Treffern an. Auch die Disziplinarstatistik erzählt einiges über diese Spielklasse: 287 Gelbe Karten wurden gezückt, durchschnittlich 1,58 pro Spiel. Dazu kamen 1.337 Zeitstrafen, also 7,35 je Begegnung, sowie 80 Rote Karten – im Schnitt 0,44.

Die Angaben zur Tabelle wurden am 30. Juni 2026 abgerufen. Am 1. November 2026 ist der Blick in Cottbus trotzdem vor allem nach vorn gerichtet: Nach dem achten Spiel, dem achten Sieg und einer Mannschaft, die gegen Schwerin erneut durchkam, bleibt die Frage offen, wer den LHC in dieser Saison überhaupt stoppen kann.