Am Universitätsring in Halle ist ein vertrauter Ort wieder sichtbar. Das lange geschlossene Café „Wonnemond und Sterne“ wurde zum Restaurant mit Barbetrieb „Vasca“ umgebaut. Durch die großen Fenster schaut man wieder in den Innenraum, neben dem Eingang steht der neue Name: Vasca.

Hinter dem Projekt stehen zwei junge Hallenser. Einer der Betreiber ist Florian Schierhorn, der zuvor viele Jahre als Wissenschaftler am Leibniz-Institut gearbeitet hat. Mit der Bar wollen die beiden einen Ort für Genuss und Begegnung schaffen – und ausdrücklich mehr anbieten als lediglich Speisen und Getränke.

Pistazien, Pesto und Pizza

Kulinarisch geht es um Pistazien, Pesto und Rucola. Dazu kommt Pizza nach italienischer Art. Was genau darüber hinaus geplant ist, welche konkreten Angebote Gäste erwarten dürfen oder welche Ideen die Betreiber im Detail verfolgen, wird im vorliegenden Textausschnitt nicht beschrieben.

Die Adresse hat allerdings schon eine Vorgeschichte. „Wonnemond und Sterne“ lag am Universitätsring 23 in Halle (Saale), Sachsen-Anhalt. Der frühere Café-Eintrag beschreibt eine helle, gemütliche Atmosphäre, die für Gruppen und Familien mit Kindern geeignet gewesen sein soll. Gäste berichteten von besonderen Mittagsangeboten und leckeren Getränken; das Ambiente passte demnach zu entspannten Mittagessen.

Ein alter Name, wenig aktuelle Spuren

Ob das Café dauerhaft geschlossen ist, bleibt im Eintrag als Möglichkeit stehen; Öffnungszeiten sind nicht angegeben. Zuletzt wurde der Eintrag am 5. November 2022 aktualisiert. Das aktuellste erwähnte Gästefeedback liegt neun Jahre zurück, aktuelle Bewertungen sind nicht auffindbar – im Eintrag stehen 0 Bewertungen.

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Preislich galt „Wonnemond und Sterne“ als etwas teurer als nahegelegene Alternativen. Eine Speisekarte oder konkrete Preise werden dort nicht genannt. Nun beginnt an derselben Stelle also ein neues Kapitel, mit anderer Bezeichnung, anderer Betreiberstruktur und dem Versuch, aus dem Lokal mehr als eine Adresse zum Essen zu machen.

Italienischer Wettbewerb in der Innenstadt

Für italienisches Flair bekommt „Vasca“ in Halle außerdem neue Gesellschaft. Die erste L’Osteria in Halle (Saale) eröffnet am 26. März 2026 um 16 Uhr direkt am Marktplatz im ehemaligen Kaufhof-Gebäude nahe dem Roten Turm. General Manager Monty Wötzel leitet den Betrieb gemeinsam mit einem 43-köpfigen Team.

Ausgewählt wurde der Standort wegen seiner zentralen Lage und der als jung und kaufkräftig eingeschätzten Bevölkerung. Die Planung begann vor etwa zwei Jahren, die frühere Wäscheabteilung wurde umfassend umgebaut. L’Osteria will langfristig bleiben und zur Revitalisierung der Innenstadt beitragen.

Drinnen gibt es rund 180 Sitzplätze, auf der Terrasse fast 190 weitere. Naturstein und Holz, warme Rot- und Brauntöne prägen das standortbezogene Interieur. In der offenen Küche, der „CUCINA“, werden alle Gerichte frisch zubereitet: Pizzen mit 45 Zentimetern Durchmesser, auf Wunsch mit unterschiedlich belegten Hälften, Pasta aus der Nürnberger Manufaktur „Pastificio No. 12“, Antipasti, Salate und saisonale Gerichte aus dem wechselnden „Menu della Casa“. Kaffee kommt aus der hauseigenen Rösterei „Bar Italiana“.

Geöffnet ist dort montags bis donnerstags von 11:30–23:00 Uhr, freitags und samstags von 11:30–24:00 Uhr sowie sonntags und an Feiertagen von 12:00–23:00 Uhr. Am Uni-Ring setzt „Vasca“ derweil auf Pistazien, Pesto, Rucola und Pizza – und auf große Fenster, durch die man wieder hineinschauen kann.