Versuchtes Tötungsdelikt in Hannover-Bothfeld: Ex-Partner in Untersuchungshaft
In Hannover-Bothfeld ist eine 34-jährige Frau am Mittwochmorgen schwer verletzt in ihrer Wohnung gefunden worden. Sie hatte mehrere Stichverletzungen. Nach Angaben der Polizei gilt ein Messer als Tatwaffe.
Der Notruf ging gegen 8 Uhr ein. Abgesetzt haben soll ihn der 52-jährige Ex-Lebensgefährte der Frau selbst. Als die Polizei am Tatort eintraf, war der Mann noch dort. Die Beamten nahmen ihn wegen des Verdachts eines versuchten Tötungsdelikts vorläufig fest.
Ex-Partner in Untersuchungshaft
Die Ermittler verdächtigen den 52-Jährigen dringend, seine ehemalige Lebensgefährtin angegriffen zu haben. Auf Antrag der Staatsanwaltschaft ordnete ein Haftrichter am Donnerstag Untersuchungshaft an.
Die Hintergründe der Tat und der genaue Ablauf sind weiterhin unklar. Die Ermittlungen laufen. Mehr lässt sich derzeit nicht belastbar sagen.
Nach Erste-Hilfe-Maßnahmen brachten Einsatzkräfte die Frau gemeinsam mit einem Notarzt in ein Krankenhaus. Dort wird sie weiter medizinisch behandelt.
Ermittlungen dauern an
Der Fall ereignete sich in Hannover-Bothfeld, während sich an der Uni Hannover an diesem 3.10.2026 der Hochschulalltag seinen Weg durch Seminarräume und Flure bahnt. Für die Betroffene geht es derweil um medizinische Versorgung und Erholung; für die Ermittler um die Rekonstruktion dessen, was am Mittwochmorgen in der Wohnung passiert ist.
Bis die Hintergründe geklärt sind, bleiben viele Fragen offen: Was führte zu dem Angriff, wie genau kam es zu den Stichverletzungen, und welche Abläufe lassen sich durch Spuren und Zeugenaussagen nachvollziehen? Die Polizei und die Staatsanwaltschaft ermitteln weiter.
