Die Vorfreude auf die Fußball-WM 2026 wächst in Deutschland stetig. Eine aktuelle Umfrage von Prof. Dr. Markus Voeth von der Universität Hohenheim zeigt, dass die Deutschen die WM intensiver verfolgen wollen als das vorherige Winterturnier 2022. Diese Studie ist bereits die siebte ihrer Art seit 2002 und wurde in vier Teilen veröffentlicht. Knapp die Hälfte der Befragten plant, die Spiele der Nationalmannschaft im Public Viewing zu genießen, was ein echtes Comeback dieser Form der gemeinsamen Feierlichkeiten signalisiert, besonders unter den jüngeren Zuschauern.

Doch die WM wird nicht nur im Freien verfolgt. Online-Streaming-Angebote erleben einen Aufschwung und 40% der Befragten gab an, digitalen Plattformen eine größere Bedeutung als bei früheren Turnieren beizumessen. Die Notwendigkeit, das passende Streaming-Angebot zu finden, wird umso relevanter, da die Übertragungsrechte territorial verkauft werden und somit unterschiedliche Möglichkeiten je nach Wohnort und Sprache bestehen.

Multimediale Berichterstattung und Public Viewing

Die WM findet in diesem Jahr in drei Gastgeberländern – den USA, Kanada und Mexiko – statt. Es werden 48 Teams und insgesamt 104 Spiele zwischen dem 11. Juni und 19. Juli 2026 erwartet, wobei verschiedene Sender die Übertragungsrechte innehaben. In den USA sind FOX und Telemundo die Hauptsendeanstalten, während Kanada von CTV und TSN abgedeckt wird. Fans in Deutschland dürfen sich freuen, denn nicht nur die Übertragung im Fernsehen ist gesichert, sondern auch Public-Viewing-Veranstaltungen profitieren von klaren Regelungen, die von Telekom und Sky etabliert wurden.

Alle 104 WM-Spiele werden verfügbar sein, wobei knapp die Hälfte exklusiv über Magenta TV läuft. Gastronomiebetriebe können über die Sky Business Plattform ein vollständiges WM-Angebot bereitstellen. Diese technischen Infrastrukturen ermöglichen es ihnen, ein Großereignis wie die WM auf großflächigen Leinwänden zu zeigen, was die Stimmung unter den Gästen anheizen wird. Allerdings kritisieren 38% der Befragten das Angebot an Premium- und Hospitality-Tickets, was zeigt, dass es auch bei den Zuschauerwünschen noch Verbesserungspotenzial gibt.

Erwartungen und Arbeitsplatz-Dynamik

Die Umfrage zeigt außerdem, dass die Deutschen am Arbeitsplatz eine höhere Toleranz für WM-Themen erwarten. Im Durchschnitt planen die Befragten 26 Minuten pro Tag, um sich WM-Inhalte anzusehen, was im zweiten Quartal 2026 zu rund 12 verlorenen Arbeitsstunden pro Mitarbeiter führen könnte. Trotz der potenziellen Produktivitätsbremse bleibt die WM eine attraktive Werbeplattform, auch wenn die Werbewirkung als begrenzt wahrgenommen wird.

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Beliebte TV-Experten wie Jürgen Klopp, der mit 4,78 Punkten auf Platz eins der Umfrage steht, und andere bekannte Gesichter wie Bastian Schweinsteiger und Thomas Müller lassen die Zuschauer auf interessante Analysen hoffen. Die bereits begonnene Vorfreude auf die WM 2026 beflügelt nicht nur die Sportler, sondern auch die Fans und Betriebe, die alles in Bewegung setzen, um die Spiele gebührend zu feiern.

Insgesamt sind die Deutschen bereit, einem Ereignis entgegenzufiebern, das nicht nur sportliche Leistungen hochhält, sondern auch die Gemeinschaft und das Miteinander stärkt, sei es beim Public Viewing oder beim Streaming aus dem eigenen Wohnzimmer. Die unklare Übertragungssituation auf öffentlichen Plätzen wurde längst geklärt und viele Partien ab dem 14. Juni werden auch abends in Deutschland zu sehen sein, was sowohl spannende Spiele als auch gesellige Runden verspricht.