ASL à la Carte: Kreative Lösungen für die Stadt von morgen!
Der Fachbereich Architektur, Stadtplanung und Landschaftsplanung an der Universität Kassel lädt im Sommersemester 2026 zu einem spannenden Rundgang mit dem Motto „Vielfalt in der Lehre und Forschung“ ein. Unter dem Titel „ASL à la Carte“ wird eine facettenreiche Präsentation studentischer Arbeiten stattfinden, die sich mit relevanten gesellschaftlichen Herausforderungen auseinandersetzen. Dabei stehen die Schnittstellen von Architektur, Stadt- und Regionalplanung sowie Landschaftsarchitektur und Landschaftsplanung im Fokus, wie uni-kassel.de berichtet.
Im Rahmen des Rundgangs haben die Studierenden ihre Semesterprojekte und Seminarergebnisse in zehn thematischen „Gängen“ zusammengestellt. Themen wie nachhaltige Quartiersentwicklung, Zirkularität und Material Re-Use, sowie Partizipation und Co-Kreation stehen im Mittelpunkt. Zudem finden sich in den Arbeiten Konzepte zum Bauen im Bestand, zur Ressource ländlicher Räume sowie zur Wahrnehmung und Darstellung, die die Qualität und interdisziplinäre Zusammenarbeit der Projekte verdeutlichen.
Highlights des Programms
Das Rahmenprogramm des Rundgangs umfasst unter anderem die „Lange Tafel“ im Foyer des ASL-Gebäudes. Hier sind Austauschmöglichkeiten bei Coffee Breaks, Lunch und Dinner geplant. Ein öffentlicher Vortrag am Mittwochabend sorgt zusätzlich für eine spannende Diskussionsplattform. Organisiert wird die Veranstaltung von den Fachgebieten Landschaftsarchitektur I Entwurf unter der Leitung von Prof. Ariane Röntz sowie Landschaftsarchitektur | Technik unter Prof. Florian Otto.
Die Ausstellung wird am Dienstag, 14. Juli, und Mittwoch, 15. Juli, jeweils von 12 bis 18 Uhr sowie am Donnerstag, 16. Juli, von 12 bis 20 Uhr zu sehen sein. Öfterne Rundgänge finden am Dienstag, Mittwoch und Donnerstag nachmittags statt, und Interessierte können die Arbeiten auf dem Campus Holländischer Platz sowie an externen Standorten in der Stadt besichtigen. Das vollständige Programm ist auf der Website des Fachbereichs erhältlich.
Bedeutung von Diversität in der Lehre
Die Vielfalt an der Hochschule Kassel spiegelt sich nicht nur in den Themen der studentischen Arbeiten wider, sondern auch in der Studierendenschaft selbst. Viele Studierende kommen aus unterschiedlichen Lebenssituationen und bringen diverse Bildungsabschlüsse und Vorkenntnisse mit, wie die Frankfurt University hervorhebt. Ein gutes Händchen im Umgang mit diesen vielfältigen Perspektiven ist entscheidend, um ein diskriminierungsarmes Lernumfeld zu schaffen.
Studierende, die neben dem Studium arbeiten, solche mit Kindern oder pflegebedürftigen Angehörigen sowie diejenigen, die als Erste in ihrer Familie studieren, stellen besondere Anforderungen an die Hochschule. Ihre unterschiedlichen Erfahrungen schaffen die Grundlage für vielfältige Herausforderungen, die es zu meistern gilt. Lehrende erhalten daher Impulse und Hilfsmaterialien zur Reflexion und Anpassung ihrer Lehrkonzepte, um der heterogenen Gruppe gerecht zu werden.
Am Ende zeigt sich, dass der Rundgang „ASL à la Carte“ nicht nur ein Schaufenster für studentische Kreativität ist, sondern auch einen wertvollen Beitrag zur Diskussion um Diversität und Chancengerechtigkeit im Hochschulbereich leistet. Der Austausch zwischen Studierenden, Lehrenden und Interessierten ist dabei ein zentraler Bestandteil, der die Qualität der Lehre weiter steigern kann.
