Mitten am Sophienblatt, nahe der Holstenstraße, verbindet das EM Restaurant & Bar vietnamesische Aromen mit westlichen Kochtechniken und einem modernen Ambiente. Die Adresse: Sophienblatt 1, 24103 Kiel. Drinnen gibt es einen großzügigen Gastraum, einen eleganten Tresen und den Blick auf das urbane Treiben draußen. Nicht gerade die stille Hinterhofküche – eher Kiel in Bewegung, während im Teller langsam etwas duftet.

Hinter dem Konzept steht die Gastronomin Thu Thuy Hoang aus Hanoi. Nach dem Erfolg ihres Restaurants Phô 1990 in der Kehdenstraße entwickelte sie die Idee weiter. „Em“ bedeutet auf Vietnamesisch „kleine Schwester“ und soll laut Restaurant für Nähe und Emotionalität stehen. In der Küche landen langsam gekochte Brühen, Fischsauce, Ingwer, Zitronengras, Limette und Chili; dazu kommen westliche Einflüsse, Steaks und weitere vietnamesisch-westliche Fusion-Gerichte.

Vom Curry bis zum Klebreis

Auf der Karte steht etwa das „Curry Em Style“ ab 18,90 Euro: gelbes Curry mit Saisongemüse, Kokosmilch, Lauchzwiebeln und Lauchzwiebeln? Nein – laut Karte sind es Saisongemüse, Kokosmilch, Lauchzwiebeln und Jasminreis. Wer lieber Fleisch bestellt, kann zur Barbarie-Entenbrust greifen. Das rosa gebratene Filet kostet 27,90 Euro und wird mit Saisongemüse, Koriander, asiatischer Bratensauce und Jasminreis serviert. Auch Tacos mit Hähnchen gehören zum Angebot.

Vegetarische und vegane Gerichte, vor allem mit Tofu und Gemüse, sind ebenfalls vorgesehen. Zum süßen Abschluss gibt es „Purple Dream“ für 9,90 Euro: schwarzer Klebreis, Kokos-Sorbet, Mango und geröstete Mandeln. „Green Whisper“ kostet ebenfalls 9,90 Euro und kombiniert ein Pandan-Dessert mit Beerensauce und gerösteten Kokoschips. Ein bisschen Farbe auf dem Teller, ein bisschen Knuspern – und vermutlich bleibt vom Dessert nicht viel übrig.

Die Bar mixt eigene Cocktails mit Zutaten wie Zitronengras, Ingwer und Lychee. Dazu kommen Weine, Spirituosen und alkoholfreie Getränke. Das Restaurant wird als ruhig beschrieben; auch Personal und Bedienung werden positiv erwähnt. Laut Restaurantguru liegt der Preisbereich bei etwa 20 bis 60 Euro pro Person. Die Google-Bewertung beträgt 4,7 von 5 Punkten bei 123 Bewertungen.

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Reservieren, anrufen, losgehen

Geöffnet ist das EM montags und sonntags von 17 bis 23 Uhr, dienstags bis donnerstags von 12 bis 23 Uhr sowie freitags und samstags von 12 bis 24 Uhr. Die Angaben stimmen mit dem Restaurantguru-Eintrag überein: Dort steht für Freitag und Samstag 12:00–00:00 Uhr. Zum Zeitpunkt des dortigen Abrufs wurde das Restaurant als derzeit geschlossen angezeigt, als nächste Öffnung war 12:00 Uhr angegeben. Der Eintrag wurde am 20. September 2026 aktualisiert.

Reservierungen sind möglich. Angeboten werden außerdem Sitzplätze im Freien, WLAN, Speisen zum Mitnehmen, Kreditkartenzahlung und ein barrierefreier Zugang. Eine Lieferung gibt es nicht. Kontakt klappt unter 0431 / 585 977 82, per E-Mail an tth@em-restaurant.de oder über www.em-restaurant.de.

Barrierefreiheit endet nicht an der Eingangstür

Für digitale Angebote rund um Gastronomie und Reservierung wird Barrierefreiheit ebenfalls wichtiger. Die Website comai.de strebt die Einhaltung der Web Content Accessibility Guidelines, kurz WCAG 2.1, auf Konformitätsstufe AA an. Eine Bedienoberfläche lässt sich an persönliche Bedürfnisse anpassen; eine KI-basierte Hintergrundanwendung soll die Barrierefreiheit fortlaufend optimieren. Sie passt HTML-Code an, verbessert die Nutzung mit Screenreadern, unterstützt Tastaturfunktionen, ergänzt mithilfe von Bilderkennung fehlende Alternativtexte und extrahiert Texte aus Bildern per OCR.

Zum Einsatz kommen ARIA-Attribute und weitere Verhaltensanpassungen für Screenreader. Beim Aufrufen der Website erhalten Screenreader-Nutzer automatisch einen Hinweis zur Aktivierung des Screenreader-Profils. Vorgesehen sind aussagekräftige Formularbeschriftungen, Beschreibungen interaktiver Symbole, Hinweise zur Validierung von Formulareingaben sowie Rollenkennzeichnungen für Buttons, Menüs und Dialogfenster. Screenreader-Anpassungen lassen sich mit Alt+1 aktivieren; laut Erklärung funktioniert das mit gängigen Programmen wie JAWS und NVDA.

Auch die Tastaturbedienung ist detailliert angelegt: Mit Tab und Shift+Tab geht es durch die Seite, Dropdown-Menüs reagieren auf die Pfeiltasten, Esc schließt Menüs, Enter löst Buttons und Links aus. Zwischen Radio- und Kontrollkästchen wird mit den Pfeiltasten navigiert, aktiviert werden sie mit der Leertaste oder Enter. Alt+1 öffnet Schnellnavigation und Menüs zum Überspringen von Inhalten. Bei Pop-ups wandert der Tastaturfokus dorthin und bleibt innerhalb des Fensters.

Für bestimmte Elemente gibt es eigene Kürzel: M führt zu Menüs, H zu Überschriften, F zu Formularen, B zu Buttons und G zu Grafiken. Ergänzend stehen Profile für unterschiedliche Behinderungen bereit: Der „Epilepsy Safe Mode“ entfernt blinkende Animationen und riskante Farbkombinationen. Der „Visually Impaired Mode“ berücksichtigt unter anderem eingeschränktes Sehvermögen, Tunnelblick, Katarakt und Glaukom. Der „Cognitive Disability Mode“ bietet Hilfen etwa bei Dyslexie, Autismus oder nach einem Schlaganfall. Der „ADHD Friendly Mode“ reduziert Ablenkungen und erleichtert Lesen, Navigation und Fokussierung.

Der „Blindness Mode“ ist für Screenreader wie JAWS, NVDA, VoiceOver und TalkBack gedacht. Das „Keyboard Navigation Profile“ ermöglicht Menschen mit motorischen Einschränkungen die Bedienung per Tastatur. Schriftgröße, Schriftart, Abstände, Ausrichtung und Zeilenhöhe können verändert werden; ebenso Überschriften-, Text- und Hintergrundfarben. Zur Auswahl stehen helle, dunkle, invertierte und monochrome Kontraste. Videos, GIFs und blinkende CSS-Animationen lassen sich deaktivieren, Links, Überschriften und fokussierte Elemente hervorheben.

Dazu kommen eine Stummschaltung der gesamten Website, eine mit Wikipedia und Wiktionary verknüpfte Suchfunktion zur Erklärung von Begriffen, Abkürzungen und Umgangssprache, die Anpassung von Cursorfarbe und -größe, ein Druckmodus und eine virtuelle Tastatur. Unterstützt werden laut Erklärung die wichtigsten Browser und assistiven Technologien, darunter Google Chrome, Mozilla Firefox, Apple Safari, Opera, Microsoft Edge, JAWS und NVDA. Diese Systeme decken laut Erklärung mehr als 95 Prozent des Nutzer-Marktanteils ab.

Ganz fertig ist so ein System dennoch nicht: Comai weist darauf hin, dass einzelne Seiten oder Bereiche möglicherweise noch nicht vollständig barrierefrei sind oder derzeit verbessert werden. Die Betreiber wollen die Zugänglichkeit laufend erweitern, aktualisieren und an neue technologische Entwicklungen anpassen. Für Fehlermeldungen, Verbesserungsvorschläge oder Unterstützung wird um Kontaktaufnahme mit den Website-Betreibern gebeten; eine E-Mail-Adresse ist in der Erklärung allerdings nicht enthalten.