Rostocker Nachwuchswissenschaftler erhalten Joachim-Jungius-Preise 2026!
Am 3. Juli 2026 wird in der Universitätskirche Rostock eine besondere akademische Festveranstaltung stattfinden, die drei herausragenden Nachwuchsforschenden die verdienten Joachim-Jungius-Förderpreise verleiht. Die Gesellschaft der Förderer der Universität Rostock e.V. (GFUR) hat die Auszeichnungen für exzellente Doktorarbeiten ausgelobt, die in den letzten zwei Jahren erfolgreich verteidigt wurden. In diesem Jahr haben zwölf Dissertationen aus sieben Fakultäten, alle mit dem Prädikat summa cum laude, das Rennen gemacht. Das prämiierte Preisgeld beträgt jeweils 2.000 Euro pro Preisträger.Uni-Rostock.de
Die Jury, bestehend aus sieben Professorinnen und Professoren, hat die Arbeiten nach verschiedenen Kriterien bewertet. Dazu gehören das wissenschaftliche Niveau, die Bearbeitungsdauer, die Internationalität der Forschung sowie die gesellschaftliche Relevanz der Ergebnisse. Weitere Aspekte sind die Verwertbarkeit der Forschung, etwa durch Vorträge oder Publikationen, und die interdisziplinäre Ausrichtung der Dissertationen.
Preisträger 2026
Die Preisträger 2026 sind:
- Helen Warnat>, Philosophische Fakultät
Dissertation: „Aischylos‘ Orestie in der Schule. Eine rezeptionsgeschichtlich fundierte Neurezeption unter Berücksichtigung fachdidaktischer Aspekte“. Sie verbindet philologische Präzision mit historischem Tiefgang und bietet neue Perspektiven für Forschung und schulische Vermittlung. - Dr. Serge Alindekon>, Fakultät für Agrar, Bau und Umwelt
Dissertation: „TAG ‚N‘ TRACK – Enhancing poultry research through RFID technology: implementation and computer-assisted validation“. Die Arbeit adressiert Herausforderungen in der Geflügelforschung durch RFID-Technologien. - Matthias Fromm>, Fakultät für Maschinenbau und Schiffstechnik
Dissertation: “From Air to Water – Translating Active Flow Control Technology for Maritime Applications”. Hierbei handelt es sich um die Erforschung neuartiger Aktuatoren für maritime Anwendungen.
Der Festvortrag wird von Dr. Helene Warnat gehalten und trägt den Titel: „Traditio et Innovatio: Genderaspekte und andere bildungsrelevante Gründe, warum wir antike Klassiker heute neu lesen müssen.“ Die Festveranstaltung bietet nicht nur Raum für die Ehrung der Preisträger, sondern auch für einen anregenden Austausch über aktuelle Forschungsthemen.
Der Joachim-Jungius-Preis
Die Vergabe des Joachim-Jungius-Förderpreises hat eine lange Tradition an der Universität Rostock. In den vergangenen Jahren wurden bereits mehrere beeindruckende Dissertationen ausgezeichnet, die in diversen Fachbereichen neue Maßstäbe gesetzt haben. Der Preis steht für exzellente wissenschaftliche Leistungen und fördert insbesondere die gelebte interdisziplinäre Zusammenarbeit.GFUR.de
Für Nachwuchswissenschaftler ist die Forschungslandschaft in Deutschland weiterhin von Bedeutung, auch dank umfangreicher Förderungen. Das Bundesministerium für Forschung, Technologie und Raumfahrt (BMFTR) hat in den vergangenen Jahren jährlich rund 73 Millionen Euro bereitgestellt, um talentierte Promovierende zu unterstützen. Diese Förderung kommt über 3.900 Doktorandinnen und Doktoranden zugute und ermöglicht ihnen, ihre akademische Karriere voranzutreiben.BMFTR.de
Mit diesen Auszeichnungen und Förderungen wird die Zukunft der Wissenschaft nicht nur für die Universität Rostock, sondern für ganz Deutschland gestalten, indem junge Talente entdeckt und unterstützt werden.
