Beim Einstein-Marathon 2026 in Ulm und Neu-Ulm hat Aimen Haboubi vom Tomerdinger LV gleich doppelt zugeschlagen. Am Sonntag, dem 27. September 2026, gewann er zunächst den Staffelwettbewerb und anschließend auch den Zehn-Kilometer-Lauf. Zwei Goldmedaillen an einem Tag – das muss man erst einmal in den Beinen haben.

Auch über die kürzeren Distanzen gab es Erfolge aus der Region: Lisa Griesinger vom Ulmer Uniteam siegte deutlich über fünf Kilometer. Bei den Männern gewann Haboubis Teamkollege Robert Fülle den Fünf-Kilometer-Lauf.

Vom Messegelände bis zum Münsterplatz

Der Einstein-Marathon fand in Ulm und Neu-Ulm statt, die Strecken verliefen entlang der Donau. Gestartet wurde bei allen Disziplinen am Messegelände, das Ziel lag am Münsterplatz. Zuschauer und Bands begleiteten die Läufe entlang der Strecke – entsprechend dürfte es an manchen Stellen ordentlich laut geworden sein.

Das Programm war breit gefächert: Neben dem Marathon über 42,195 Kilometer und dem Halbmarathon gab es 5- und 10-Kilometer-Läufe, Handbike-Läufe, einen Inline-Halbmarathon, die Marathon-Staffel und Nordic Walking.

Cerna läuft Streckenrekord

Den Marathon der Männer gewann Karol Galas vom Grupetto Gorlice in 2:29:02 Stunden. Richard Schumacher vom Sparda-Team Rechberghausen wurde in 2:38:25 Stunden Zweiter und war damit bester Deutscher. Rang drei ging an Michael Schmidkonz vom TSV Dietmannsried, der 2:42:42 Stunden benötigte.

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Bei den Frauen setzte sich Verena Cerna vom SSV Ulm 1846 / Sport Sohn Laufteam in 2:49:28 Stunden durch. Luise Armbruster von Team.Uni.Ulm kam nach 3:14:02 Stunden auf Platz zwei, Merle Röhm vom FUG Läufer-Team folgte in 3:14:09 Stunden auf Rang drei. Cerna verbesserte den zwölf Jahre alten Streckenrekord um gut eine Minute. Laut Ergebnisbericht waren nur acht Männer schneller als sie; auf die Zweitplatzierte hatte sie fast 25 Minuten Vorsprung.

Im Halbmarathon gewann Alina Reh in 1:12:37 Stunden vor Tsambika Jäger, die 1:14:54 Stunden lief. Bei den Männern siegte Tobias Ritter in 1:07:19 Stunden. Ritter war der einzige Athlet, der unter 70 Minuten blieb.

Marathon: Männer, Plätze 1 bis 100

Platz Name Zeit
1 Karol Galas 2:29:02
2 Richard Schumacher 2:38:25
3 Michael Schmidkonz 2:42:42
4 Christian Lutz 2:46:28
5 Harald Glawe 2:46:57
6 Martin Pflugfelder 2:47:34
7 Kasim Ghait 2:48:14
8 Daniel Alexander Bizjak 2:48:33
9 Christian Berthold 2:50:29
10 Mateusz Smyczek 2:52:33
11 Alexander Maile 2:54:58
12 Marvin Hitzler 2:55:44
13 Manoah Müller 2:56:27
14 Richard Nizeyimana 2:57:02
15 Mario Tedesco 2:57:25
16 Fabian Sauter 2:58:10
17 Viktor Schwemler 2:58:35
18 Michael Frank 2:58:47
19 Konstantin Dobroliubov 2:59:01
20 Daniel Rzonca 2:59:13
21 Christoph Steidle 2:59:19
22 Peter Einmüller 2:59:20
23 Daniel Höge 2:59:22
24 Daniel Merz 2:59:42
25 Bernd Schmidt 2:59:58
26 Peter Deffner 3:01:03
27 Fridolin Einwald 3:01:52
28 Tobias Enz 3:02:41
29 Tim Schlüter 3:03:36
30 Thomas Lutz 3:03:48
31 Martin Siehler 3:03:50
32 Julian Steinborn 3:04:38
33 Markus Steinmetz 3:05:05
34 Philipp Nagy 3:05:28
35 Dirk Ziegenbalg 3:05:58
36 Felix Warth 3:06:05
37 Dominik Braun 3:06:10
38 Florian Besel 3:07:25
39 Laszlo Putics 3:07:35
40 René Denhof 3:08:10
41 Axel Riemann 3:08:22
42 Armin Buck 3:08:23
43 Dominik Maurer 3:08:30
44 Thomas Rollnik 3:08:55
45 Ralf Fischer 3:09:02
46 Raphael Müller 3:09:04
47 Patrick Kerscher 3:09:08