Die psychische Gesundheit von Kindern und Jugendlichen soll künftig grundlegend anders gefördert und versorgt werden. Dafür will die Mental Health Alliance (MHA) neue Wege anstoßen. In Ulm und auf Schloss Reisensburg kommen deshalb Menschen aus verschiedenen Bereichen zu einem großen Netzwerktreffen zusammen.

Zum Auftakt in der Villa Eberhardt waren Ministerpräsident Cem Özdemir, Professor Jörg Fegert und Oberbürgermeister Martin Ansbacher dabei. Es geht um Austausch, um bessere Zusammenarbeit – und um die Frage, wie Unterstützung früher ankommen kann, bevor aus seelischen Belastungen eine behandlungsbedürftige Krise wird.

Netzwerk für junge Menschen

Die MHA richtet den Blick auf die Förderung und Versorgung der psychischen Gesundheit von Kindern und Jugendlichen. Der Ansatz setzt dabei nicht erst dort an, wo Behandlung nötig ist. Verschiedene Akteure sollen stärker miteinander verbunden werden, damit Hilfen rechtzeitig greifen und junge Menschen nicht durch Lücken im System fallen.

Das Netzwerktreffen verteilt sich auf Ulm und Schloss Reisensburg. Die Villa Eberhardt bildete den Schauplatz der Auftaktveranstaltung; dort kamen politische Verantwortung, Wissenschaft und kommunale Perspektive zusammen. Der Rahmen ist groß, das Anliegen allerdings sehr konkret: handeln, bevor man behandeln muss.

Auftakt in der Villa Eberhardt

Ministerpräsident Cem Özdemir, Professor Jörg Fegert und Oberbürgermeister Martin Ansbacher nahmen an der Eröffnung teil. Ihre Beteiligung macht deutlich, dass die mentale Gesundheit junger Menschen nicht allein eine Frage einzelner Praxen, Schulen oder Familien ist, sondern mehrere Ebenen betrifft.

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Der Bericht über die Veranstaltung wurde am 14. Oktober 2026 um 17:30 Uhr veröffentlicht. Heute, am 15.10.2026, richtet sich der Blick an der Uni Ulm weiter auf das Treffen und seine Bedeutung für die Region.