Dresdner Künstler gewinnt Wettbewerb: „CLOUD“ schmückt Chemnitzer Institut!
Ein neuer Meilenstein für die Technische Universität Chemnitz: Der Künstler Tobias Stengel aus Dresden hat den Wettbewerb „Kunst am Bau“ für die künstlerische Gestaltung einer Wand im Foyer des Neubaus des Instituts für Chemie gewonnen. Stengels Kunstwerk mit dem Titel „CLOUD“ wird eine markante Wandfläche im neuen Institutsgebäude füllen und spannende wolkenartige Strukturen präsentieren, die zwischen Nano- und Makrokosmos aufzeigen. Die Realisierung des Kunstwerks ist für die Fertigstellung des Neubaus im Jahr 2029 anvisiert. Der Freistaat Sachsen stellt dafür großzügige 125.000 Euro zur Verfügung, um Stengels kreative Vision zum Leben zu erwecken, berichtet die Technische Universität Chemnitz.
Der Wettbewerb, organisiert vom Staatsbetrieb Sächsisches Immobilien- und Baumanagement (SIB), umfasste eine Auswahl von 24 vorgeschlagenen Künstlern, von denen acht zur Teilnahme eingeladen wurden. Experten aus verschiedenen Bereichen, darunter die TU Chemnitz, das Sächsische Staatsministerium für Wissenschaft, Kultur und Tourismus sowie Architekten und Künstlerinnen, bewerteten die eingereichten Entwürfe in einer kompetenten Jury.
Ein Ort des Lernens und Forschens
Mit einem Gesamtvolumen von 135 Millionen Euro wird der Neubau des Instituts für Chemie auf dem Campus Reichenhainer Straße errichtet. Dieses moderne Gebäude wird nicht nur Lehr- und Praktikumsräume, sondern auch einen Experimentalhörsaal, Seminarbereiche sowie ein Schülerlabor enthalten. Ein lichtdurchflutetes Atrium wird den Raum strukturieren und für eine einladende Atmosphäre sorgen. Die Gesamtbaukosten setzen sich aus 32,8 Millionen Euro für die Baukosten der Leistungsphasen 300 und 37,7 Millionen Euro für die der Leistungsphasen 400 zusammen, wie die Seite Wettbewerbe Aktuell ausführlich dokumentiert.
Das neue Chemie-Institut ersetzt die derzeitige Unterbringung im historischen Böttcher-Bau und soll den Wissenstransfer zwischen Universität, Industrie und Gesellschaft fördern. Ein zukunftsorientiertes Konzept steht hinter diesem Projekt, das auch die regionale Wirtschaftskraft stärken möchte.
Ausstellung der Wettbewerbsbeiträge
Interessierte können bereits einen Blick auf die eingereichten Kunstwerke werfen: Eine Ausstellung der Beitragsentwürfe findet vom 24. Juni bis 10. Juli 2026 im Foyer des Zentralen Hörsaal- und Seminargebäudes statt. Hier haben die Besucher die Möglichkeit, die kreativen Ideen und Konzepte der teilnehmenden Künstler persönlich zu erleben und sich von den verschiedenen Ansätzen inspirieren zu lassen.
In einer Zeit, in der Kunst und Wissenschaft immer enger zusammenwachsen, zeigt dieses Projekt nicht nur das Potenzial der Kunst im öffentlichen Raum, sondern auch die Wichtigkeit eines gut ausgestatteten Lern- und Forschungsumfeldes. Während die Welt sich stetig ändert, bleibt das Engagement für Bildung und Kreativität ein fester Bestandteil unserer Gesellschaft.
