Großräschener See glänzt bei 5-Seen-Challenge: Ein Ozean voller Eindrücke!
Am 2. Juli 2026 war der Stadtstrand Großräschen Schauplatz eines außergewöhnlichen Events. Die 5-Seen-Challenge, organisiert vom Tourismusverband, zog zahlreiche Teilnehmer und Schaulustige an. Der Großräschener See belegte dabei den beeindruckenden zweiten Platz, während der Senftenberger See den Sieg davontrug. Der Partwitzer See folgte auf dem dritten Rang. Die Veranstaltung wurde trotz der widrigen Wetterbedingungen, die am Vormittag mit starkem Regen herrschten, ein voller Erfolg. Pünktlich zum Start der Challenge erhellte die Sonne den Himmel und sorgte für eine einladende Atmosphäre.
Die Veranstaltung war nicht nur ein Wettkampf unter den Seen, sondern auch ein Fest der Wissenschaft. Institutionen wie die BTU Cottbus-Senftenberg und die TH Wildau präsentierten in vier Pavillons eine Vielzahl von Forschungsprojekten. Besonders hervorzuheben war das Gemeinschaftsprojekt BinAqua, das demonstrierte, wie aus Mikroalgen und Wasserlinsen Proteinpulver hergestellt wird. Diese innovative Herangehensweise an die Nutzung von natürlichen Ressourcen stieß auf reges Interesse.
Wissenschaft trifft Unterhaltung
Besucher konnten an einer Vielzahl von interaktiven Angeboten teilnehmen. Matthias Nattke zeigte anschaulich, wie Drohnen zur Untersuchung von Trockenstress in Schilfvegetationen eingesetzt werden. Dies gab den Anwesenden einen praktischen Einblick in moderne Umweltforschung.
Ein Highlight war der Roboterhund ELI, der unter der Leitung von Beatrix Altmeyer Zigarettenkippen aufsammelte und damit die Kinder begeisterte. Zudem informierte ein digitales Umweltquiz, moderiert von Ramona Riedel, über die Umweltschäden, die durch unsachgemäßen Umgang mit Zigarettenkippen entstehen.
Ahsan Suman bot den Besuchern die Möglichkeit, ihr Gehör mit einem Klangspiel zur Erkennung von C-Tönen zu testen. Darüber hinaus stellte das Projekt EaST innovative Methoden zur schnelleren Erkennung von Lecks in Wasserleitungen vor. Verdeutlicht wurde auch der Einsatz autonom fahrender Solarfähren durch Jeannette Amrhein mit dem Modell WIFAIR.
Ein Blick in die Vergangenheit
Die Veranstaltung bot zudem die Möglichkeit für eine Zeitreise. Prof. a.D. Horst Stopp nahm die Besucher mit auf eine informative Tour durch die Geschichte der Internationalen Bauausstellung (IBA). Die positive Resonanz des Teams der Präsenzstelle wies darauf hin, dass die Sichtbarkeit und Ansprache der Bevölkerung in Bezug auf wissenschaftliche Themen entscheidend waren.
Zusammengefasst erlebten die Besucher am Stadtstrand Großräschen einen Tag voller spannender Aktivitäten, bei dem sowohl sportliche als auch wissenschaftliche Elemente harmonisch miteinander verbunden wurden. Solche Veranstaltungen stärken nicht nur die Gemeinschaft, sondern fördern auch das Bewusstsein für Umwelt- und Wissenschaftsthemen in der Region. Weitere Informationen zur Veranstaltung und zu den Forschungsergebnissen finden Interessierte unter BTU Cottbus-Senftenberg.
