Am Samstag, dem 10.10.2026, wird Baden-Württemberg vielerorts nass und zeitweise dicht bewölkt. Schon am Vormittag zieht großräumiger Regen über das Land. Verantwortlich ist das Randtief „Gabriele II“, das heute vom Skagerrak ostwärts nach Gotland zieht. Seine Kaltfront überquert im Tagesverlauf von Nordwesten her Süddeutschland.

Bis zum Mittag verlagert sich der Regen in Richtung Allgäu. Danach sind weitere Schauer und vereinzelt Gewitter möglich. Die Temperaturen erreichen 14 Grad im Allgäu und bis zu 19 Grad im Breisgau. Am Hochrhein, im Bodenseeraum und in Oberschwaben kann es mittags teilweise kräftiger regnen.

Samstagnachmittag mit trockenen Inseln

Am Nachmittag und Abend breiten sich vom Schwarzwald bis zum Allgäu verbreitet Regen- und Gewitterschauer aus, während von Nordwesten her Auflockerungen aufziehen. Die besten Chancen auf mehrere trockene Stunden gibt es in der Nordwesthälfte Baden-Württembergs, grob zwischen Karlsruhe, Mannheim und Stuttgart. Dort könnte sich sogar die Sonne für eine Weile zeigen.

Für Besucher des an diesem Wochenende endenden Cannstatter Volksfests ist das die angenehmste Nachricht: Am Samstagnachmittag sind dort mehrere Sonnenstunden möglich. Ob das Riesenrad dann vor blauem oder grauem Himmel dreht, bleibt trotzdem eine knappe Wetterpartie.

In den Weststaulagen des Schwarzwaldes und im Allgäu können heute Vormittag oder Mittag örtlich schauerartige Regenmengen von bis zu 20 Litern pro Quadratmeter binnen sechs Stunden zusammenkommen. Zwischen Schwarzwald, Schwäbischer Alb und Allgäu sind am Mittag oder Nachmittag kurze Gewitterschauer mit stürmischen Westböen bis 70 km/h möglich.

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Wind in den Hochlagen, kühle Nacht

In den Hochlagen des Schwarzwaldes treten heute und am Sonntag bis etwa Mittag starke bis stürmische Böen bis 70 km/h auf. Der Wind weht zunächst aus Südwest, später aus West. Ursache für die wechselhafte Lage ist auch, dass Baden-Württemberg und Bayern trotz eines Hochdruckkeils von Frankreich bis zum Bayerischen Wald unter Tiefdruckeinfluss und in wolkenreicher Kaltluft bleiben.

In der Nacht zum Sonntag wechseln sich Wolken und Auflockerungen ab, dazu kommen weitere Regenschauer. Die Tiefstwerte liegen zwischen 9 und örtlich 4 Grad. Am Sonntag wird es zeitweise sonnig, im Tagesverlauf ziehen aber erneut einzelne Schauer auf. Die Höchsttemperaturen reichen nach der regionalen Prognose von 10 Grad im Bergland bis 18 Grad im Breisgau.

Nach der detaillierteren Vorhersage bleibt der Sonntag überwiegend stark bewölkt, mit kaum Sonne und wiederholt leichtem, meist nur kurzzeitigem Regen. Die Höchstwerte liegen bei 9 bis 13 Grad, am Neckar und Rhein bei 14 bis 17 Grad. Dazu weht ein frischer, häufig stark böiger Westwind. Wer draußen unterwegs ist, sollte die Jacke also nicht bloß für den Notfall einpacken.

Montag freundlicher, aber nebliger Start

Die Nacht zum Montag wird wolkig und niederschlagsfrei. In Niederungen und Tallagen sind häufig Nebel oder Hochnebel möglich; in der Nacht zum Montag können die Sichtweiten stellenweise unter 150 Metern liegen. Die Temperaturen sinken auf 6 bis 2 Grad, in ungünstigen Lagen ist Bodenfrost möglich.

Am Montag ist es früh oft wolkig, teilweise trüb und örtlich fällt etwas Nieselregen. Im Tagesverlauf wird es zunehmend sonnig und insgesamt freundlich. Die Höchstwerte reichen von 11 Grad auf der Albhochfläche bis 18 Grad im Oberrheingraben. Der Wind bleibt schwach und wechselt seine Richtung.

In der Nacht zum Dienstag ist es zunächst klar, später ziehen Wolken auf. Die Tiefstwerte liegen bei 6 bis 2 Grad. Für den Weg zur Uni oder ins Büro heißt das: morgens kühl und womöglich neblig, später deutlich freundlicher – der Herbst zeigt sich eben gern ein bisserl launisch.