Am 22. April 2026 läuft das Sommersemester an der Universität Duisburg-Essen. Ein breites Spektrum an Veranstaltungen ist geplant, das von den aktuellen geopolitischen Entwicklungen im Iran bis hin zu Themen wie Künstlicher Intelligenz (KI) in der Medizin reicht. Die Universität hat mehrere Vorträge und Kolloquien konzipiert, die sich mit relevanten gesellschaftlichen Herausforderungen auseinandersetzen.
Unter den bevorstehenden Veranstaltungen sticht ein digitales Kolloquium am 23. April hervor, das sich mit den energetischen und hygienischen Aspekten beim Erwärmen von Trinkwasser beschäftigt. UDE-Studierende können kostenfrei teilnehmen, während externe Interessierte dafür eine Gebühr von 115 EUR entrichten müssen. Ebenfalls am 23. April findet der Vortrag von Dr. Ali Fathollah-Nejad statt, der sich mit der schwierigen Lage im Iran beschäftigt und in der INEF Lecture Series eingeordnet ist. Für diesen Vortrag ist eine Anmeldung erforderlich.
Weitere Veranstaltungen und Themen
Am 27. April werden zahlreiche weitere Vorträge angeboten. Dr. Annemiek Vink informiert über den Tiefseebergbau, während Dr. Silke Fehlemann Forschungen zu normierten Kindheiten präsentiert. Ein Sprachcafé für Studierende und Interessierte wird an diesem Tag ebenfalls stattfinden. Ein weiteres Highlight ist der Vortrag von Dr. Anke Lensch am 28. April, der pragmatische Konventionen in der tamilischen Diaspora thematisiert und sich anschließenden Vorträgen über KI in der Medizin, Antisemitismus an Schulen in NRW und den Einsatz von KI-Agenten im Studienalltag anschließt.
Die Universität bietet zudem die Möglichkeit zur Teilnahme an einer Drachenboot-Fun-Regatta im Duisburger Innenhafen am 29. April, mit Anmeldeschluss am selben Tag. Darüber hinaus findet eine Mastermesse für Studierende statt, und verschiedene Vorträge von renommierten Professoren beschäftigen sich mit Mehrsprachigkeit in konfliktgefährdeten Regionen sowie mit der Physik aktiver Materie. Den Abschluss des Veranstaltungsprogramms bildet ein Vortrag von Prof. Dr. Sana Benbelli über Bildungswege für behinderte Menschen in Marokko am 30. April.
Gesellschaftlicher Kontext und Herausforderungen
In einem weiteren Kontext thematisiert das Wissensnetzwerk Rassismusforschung (WinRa) die Herausforderungen, die im Zusammenhang mit Künstlicher Intelligenz und Diskriminierung stehen. Künstliche Intelligenz hat Auswirkungen auf zentrale Lebensbereiche, darunter Bewerbungsverfahren und medizinische Diagnosen, und kann bestehende Diskriminierungen, vor allem gegen marginalisierte Gruppen, abbilden und verstärken, wie winra.org betont.
Besonders betroffen von den problematischen Grundlagen von KI sind Menschen, die von Rassismus und Antisemitismus betroffen sind. Um diese Herausforderungen sichtbar zu machen, wird am 3. Juni 2025 ein Fachtag im DeZIM-Institut in Berlin stattfinden. Das Ziel ist es, problematische Dynamiken der KI-Technologien zu diskutieren und interdisziplinären Austausch zu fördern. Diskussionen über Lösungen und Gestaltungsräume stehen ebenso auf der Agenda.
Zusammenfassend bietet die Universität Duisburg-Essen nicht nur eine Plattform zur Auseinandersetzung mit aktuellen Themen, sondern fördert auch ein tiefes Verständnis für die gesellschaftlichen Herausforderungen, die durch technologische Entwicklungen wie KI entstehen. Weitere Informationen zu den Veranstaltungen sind bei Dr. Alexandra Nießen verfügbar.
Kontakt: Dr. Alexandra Nießen, Tel. 0203/37-91487, alexandra.niessen@uni-due.de.