Heute, am 17.10.2026, ging es in Berlin um eine ziemlich konkrete Frage: Wie lassen sich Kundinnen und Kunden zu nachhaltigeren Entscheidungen bewegen? Lidl hatte zum jährlichen Nachhaltigkeitsdialog eingeladen. Veranstaltungsort war die TU Berlin.

Im Mittelpunkt stand dabei nicht nur das große Wort Nachhaltigkeit, sondern der Moment im Alltag, in dem jemand vor dem Regal steht und sich entscheiden muss. Kunde-Ressortchef Arnd Pickhardt stellte sich dazu in einem Interview den Fragen.

Zwischen Impuls und Einkaufsentscheidung

Als Beispiel wurde das „Döner-Croissant“ angesprochen. Die Antworten zu seiner gesundheitlichen und nachhaltigen Bewertung fehlen im vorliegenden Text allerdings. Mehr lässt sich daraus nicht seriös ableiten – auch wenn gerade solche Produkte die Debatte schnell vom Grundsätzlichen ins ganz praktische Einkaufsleben holen.

Der Dialog drehte sich damit um die Frage, wie Kunden durch gezielte digitale Impulse erreicht werden können. Nicht mit dem erhobenen Zeigefinger, sondern offenbar dort, wo Entscheidungen ohnehin fallen: beim Einkauf, auf dem Smartphone, vielleicht in einem kurzen Hinweis, den man im Vorbeigehen wahrnimmt.

Fünf Felder für Lidls Verantwortung

Lidl nennt für sein Engagement fünf zentrale Handlungsfelder: Klimaschutz, die Schonung von Ressourcen, die Achtung der Biodiversität, die Förderung der Gesundheit und faires Handeln.

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In diesen Bereichen setzt das Unternehmen nach eigenen Angaben konkrete Maßnahmen um. Dabei betont Lidl einen schrittweisen und langfristigen Ansatz. Das klingt weniger nach dem großen Knall als nach vielen einzelnen Stellschrauben – und vermutlich auch nach Arbeit, die nicht immer sofort auffällt.

Fortschritt könne nur gemeinsam erreicht werden, erklärt Lidl. Deshalb führt das Unternehmen Dialoge mit Mitarbeitern, Lieferanten, Partnern und gesellschaftlichen Akteuren. Ziel seien mehr Transparenz, größeres Vertrauen und die Entwicklung von Lösungen.

Der Nachhaltigkeitsdialog an der TU Berlin fügt sich in diesen Ansatz ein: Fragen stellen, unterschiedliche Perspektiven zusammenbringen und an den Stellen weiterbohren, an denen es im Alltag manchmal knirscht – etwa zwischen Geschmack, Gesundheit, Preis und Umweltwirkung.