Neue Allianz „Una Europa“: Gemeinsam für die Zukunft der europäischen Bildung!
Am 9. Juli 2026 wurde bekannt, dass das neue Projekt Una.Via, gefördert im Rahmen der Erasmus+ 2026 European Universities, den Grundstein für die zukünftige Entwicklung der Allianz Una Europa legt. Diese Allianz besteht aus elf führenden europäischen Universitäten, darunter die Freie Universität Berlin und die Università di Bologna. Das Projekt hat eine Laufzeit von zwei Jahren und zielt darauf ab, die Zusammenarbeit innerhalb der Allianz zu stärken und die Wirkung an den Partneruniversitäten nachhaltig zu steigern. FU Berlin berichtet, dass der Fokus auf optimierten Governance-Strukturen und neuen gemeinsamen Formaten liegt, die eine höhere Teilnehmerzahl aus Studierenden, Forschenden und der Verwaltung ermöglichen sollen.
Margriet Van Bael, Co-Koordinatorin von Una.Via, hebt die Bedeutung der Fortführung und Vertiefung der Zusammenarbeit hervor. Ihr Ansinnen ist es, auf den Erfahrungen aus früheren EU-geförderten Projekten wie 1Europe und Una.Futura aufzubauen und diese in die neue Initiative zu integrieren.
Zentrale Projektbereiche von Una.Via
Das Projekt wird in drei zentralen Bereichen umgesetzt, um die gesteckten Ziele zu erreichen:
- Interdisciplinary Hubs: Entwicklung von universitätsübergreifenden Plattformen, die Expertise vernetzen und gemeinsame Forschung sowie Lehre unterstützen.
- Training Academy: Etablierung einer Akademie zur Kompetenzentwicklung, geleitet von der Freien Universität Berlin und der Università di Bologna.
- Student Engagement: Stärkung der studentischen Beteiligung in allen Projektbereichen, einschließlich einer engeren Einbindung des Student Boards und virtueller Austauschformate.
Marta Molino, die ebenfalls als Co-Koordinatorin fungiert, hebt die verbesserte Teilhabe an den gemeinsamen Aktivitäten hervor, was ein zentraler Bestandteil der Projektstrategie ist. Sophia Karner, Generalsekretärin von Una Europa, sieht in Una.Via einen entscheidenden Schritt in der Entwicklung der Allianz. Diese Initiative trägt dazu bei, die Vision von Una Europa zu verwirklichen, ein innovatives Modell für Bildung und Forschung in Europa zu schaffen.
Erasmus+ und die Unterstützung der Bildung
Das Erasmus+ Programm wird von vier Nationalen Agenturen in Deutschland umgesetzt, wobei das Ziel darin besteht, die Chancen und Möglichkeiten des Programms verständlich und serviceorientiert zu gestalten. Hierbei wollen die Agenturen ihre langjährige Kompetenz in der EU-Bildungszusammenarbeit nutzen, um Kontinuität und Know-how in den entsprechenden Bildungsbereichen zu gewährleisten. Zudem fungieren sie als Ansprechpartner für Projektberatung, Antragstellung und die Unterstützung europäischer Projekte, sowohl national als auch international, wie auf erasmusplus.de ausgeführt wird.
Des Weiteren können Organisationen und Einrichtungen finanzielle Unterstützung im Rahmen von Erasmus+ beantragen, wobei die Teilnahme- und Finanzierungsbedingungen im umfassenden Programmleitfaden geregelt sind. Dieser Leitfaden beinhaltet wichtige Informationen zu Programm-Schwerpunkten, unterstützten Maßnahmen, verfügbaren Mitteln und den genauen Teilnahmekriterien. Er ist in 24 Sprachversionen verfügbar, wobei die englische Fassung bei eventuellen Widersprüchen maßgeblich ist, wie auf erasmus-plus.ec.europa.eu erläutert wird.
