Depeche Mode Acoustic Experience feiert zehn Jahre Akustik-Sound im Güterbahnhof Fronhausen
Am Freitag, 30. Oktober 2026, wird es im Güterbahnhof 1849 in Fronhausen an der Lahn ziemlich britisch – zumindest musikalisch. Die mittelhessische Band „Depeche Mode Acoustic Experience“ feiert dort ihr zehnjähriges Bestehen. Beginn ist um 20 Uhr, Einlass ab 18:30 Uhr. Das Konzert findet in der Bahnhofstraße 44 statt.
Seit 2016 interpretiert die Band Songs von „Depeche Mode“ in akustischer Besetzung. Gesang, Gitarre, Bass, Melodika, Ukulele und Glockenspiel ersetzen dabei die große elektronische Bühnenmaschine – und trotzdem bleibt der Kern der Lieder erhalten. Zu hören sind unter anderem „Everything Counts“ und „People are People“. Der Schwerpunkt liegt auf frühen Songs, vor allem aus den 1980er- und frühen 1990er-Jahren. Dazu kommen einzelne passende Stücke anderer Künstler und zum Jubiläum weitere Überraschungen.
Akustik statt Synthesizerwand
Zur Besetzung gehören Torsten Hartmann am Gesang und an der Melodika, Christoph Barth aus Gladenbach an Gitarre und Gesang sowie Günter Kaufmann an Gitarre und Glockenspiel. Mit zahlreichen Auftritten ist das Trio längst über die Region hinaus bekannt – von Wohnzimmerkonzerten bis zu Open-Air-Auftritten. In Fronhausen spielt die Band bereits zum siebten Mal im Güterbahnhof.
Der Vorverkauf kostet 15 Euro. Karten gibt es per E-Mail an info@gbhf1849.de oder per WhatsApp unter 0172-6731206. Mehr als 150 Besucherinnen und Besucher werden nicht eingelassen. Das Restaurant des Güterbahnhofs bietet Speisen und Getränke an; zusätzlich ist in Fronhausen eine 80er-Aftershow-Party geplant. Wer also nach dem letzten Akkord noch nicht heim will, hat keinen Grund zur Eile.
Von Fronhausen bis Eisenach
Auf der Terminliste stehen nach dem Jubiläumsabend weitere Konzerte: Am 22. Januar 2027 geht es nach Kassel ins Hot Legs, am 20. März 2027 nach Eisenach in den Schlachthof. 2026 spielte die Band bereits am 25. September in der Kulturhalle Stockheim, am 12. September bei Angel Records in Wiesbaden, am 8. August im Schlossbiergarten Ahaus, am 6. August bei „Sommer Am Turm“ in Grünberg, am 9. April im Living Hotel Frankfurt, am 28. März im Eisenacher Schlachthof und am 14. Februar erneut bei Angel Records in Wiesbaden.
Auch die vergangenen Jahre lesen sich wie ein kleines Tourtagebuch. 2025 standen unter anderem der Güterbahnhof 1849 in Fronhausen, die Kulturhalle Stockheim, „The Unbrexit“ in Ahaus und das Gießener Stadtfest auf dem Programm; der Auftritt in Gießen am 15. August fand auf der Plockstraße an der CCL-GmbH-Bühne um 18:30 Uhr statt. Hinzu kamen mehrere Private Gigs am 22. November, 27. September, 19. Juli und 3. Mai.
2024 führte die Band in den Irish Pub Gießen, auf das „Depeche Boat“ in Frankfurt, zum Stadtfest und zum Musikalischen Sommer in Gießen, zu den Golden Oldies in Wettenberg, ins Clou nach Marburg und nach Nidda. Beim HSK Show in der Kulturhalle Stockheim am 23. April gab es außerdem einen Stream über kulturhalle-stockheim.de/hsk-show. Private Gigs fanden am 19. Oktober und 18. Mai statt.
Die Liste reicht weiter zurück: 2023 spielte Depeche Mode Acoustic Experience in Kirchhain bei Arnold’s Pub & Bar, bei den Golden Oldies in Wettenberg-Krofdorf, in Nidda im LA40, im Clou in Marburg und im Hafen 17 in Kehl. Der Auftritt am 4. März 2023 im Güterbahnhof Fronhausen um 20 Uhr war ausverkauft. Weitere Termine waren am 2. September und 25. August sowie am 21. Januar und 14. Januar.
2022 gab es Konzerte in der Weinstube S in Bockenheim, in der Sunbean Kaffeerösterei in Zella-Mehlis sowie mehrere Private Gigs. 2021 spielte die Band in Wettenberg-Wißmar, Stadtallendorf, Gießen und ebenfalls bei einem Private Gig. 2020 standen die Gaststätte Erlenhof in Wettenberg-Wißmar, der Dutenhofener See bei der Lakenight-Sommer, der Güterbahnhof Fronhausen und die Musikkneipe Clou in Marburg auf dem Plan; die Lakenight-Sommer war ausverkauft.
Die ersten Jahre waren ebenfalls gut gefüllt. 2019 gab es Auftritte beim Live Help im Buchcafé Bad Hersfeld, beim Monkey Jump Festival im Templer in Mainz, beim Gießener Stadtfest, in der Speckmaus in Langgöns, im Clou in Marburg und an zwei Abenden in der Sunbean Kaffeerösterei in Zella-Mehlis. Dazu kamen vier Private Gigs. 2018 folgten unter anderem das Hot Legs in Kassel, das Unikat in Kirchhain, ein Benefizkonzert im Restaurant Lava in Krofdorf-Gleiberg, das 5. StraßenTheaterFestival in Suhl, 3TM in Marburg, „Who Killed The Pig“ in Gießen, Molly Malone’s in Marburg und die Sunbean Kaffeerösterei.
2017 spielte die Band erneut im Hot Legs, außerdem bei der Musiknacht „Very British“ in Steve’s Bar in Bad Homburg, beim Monkey Jump Kneipenfestival in Kaiserslautern, im Freiraum in Lich, in Nürnberg, im Clou in Grünberg, im Ulenspiegel in Gießen, im BSE in Eisenach und bei mehreren Abenden in Molly Malone’s. Die Konzertchronik beginnt 2016 mit dem Café Zeitlos in Gießen, dem Spielzeiteröffnungsfest des Hessischen Landestheaters in Marburg, einem Benefizkonzert in der Pizzeria Lava in Wettenberg und dem Depeche Boat in Frankfurt.
Andere Wege zum gleichen Sound
Wie unterschiedlich eine Annäherung an Depeche Mode klingen kann, zeigt die deutsche Cover-, Tribute- und Revivalband Depeche Road. Sie orientiert sich musikalisch und optisch möglichst stark am Original. Jonny singt im Stil von Dave Gahan, Tom übernimmt als Sänger und Gitarrist die Parts von Martin Gore, Mario spielt Keyboard. Jonny und Tom werden als stimmlich und optisch ähnlich zu Gahan beziehungsweise Gore beschrieben; Tom singt unter anderem „Somebody“ und „Home“.
Bei Depeche Road treffen elektronische Sounds, Samples, Keyboards und Gitarren aufeinander. Als prägendes Instrument nennt die Band den Synthesizer E-Mu Emax 1. Gelegentlich gibt es eigene Unplugged-Versionen und Live-Improvisationen auf Klavier oder Gitarre. Gegründet wurde Depeche Road vor etwa zehn Jahren, gedacht ist das Projekt langfristig.
Im Sommer spielt die Band vor allem bei Volksfesten, Großveranstaltungen, Open-Airs und Zeltveranstaltungen; im Winter häufig bei Coverband-Festivals, Depeche-Mode-Partys und Achtzigerjahre-Partys. Auch Geburtstage, Hochzeiten und Polterabende gehören zu den Anlässen. Auftritte gab es unter anderem in der Marienglashöhle in Friedrichroda und im Berliner Club Neu Helgoland. Für ein Konzert der Stadt Friedrichroda in der Marienglashöhle wurde Depeche Road engagiert; laut einer veröffentlichten Rezension war der Abend ausverkauft.
Die kleine Besetzung lehnt sich an die bis 2021 bestehende Depeche-Mode-Besetzung mit Dave Gahan, Martin Gore und Andrew Fletcher an. Sie spielt das vollständige Programm, braucht eine kleinere Bühne und tritt auch für kleinere Budgets auf. Zur großen Besetzung kommen der Schlagzeuger Henry und die Backgroundsängerin Julia. 2025 meldete die Band viele Konzerte in dieser großen Besetzung; nach ihren Angaben waren damals bereits so viele Verträge abgeschlossen wie im gesamten Jahr 2024.
Das Repertoire von Depeche Road besteht ausschließlich aus Songs von Depeche Mode. Bei jedem Konzert erklingen unter anderem „Enjoy the Silence“, „I Just Can’t Get Enough“, „Personal Jesus“, „Everything Counts“ und „Never Let Me Down Again“. Neu hinzu kamen „Ghosts Again“ nach einem Konzert im Januar im Berliner Club Neu Helgoland sowie „Halo“,
