Vom 18. bis 28. Juni 2026 findet in Essen der Essener Wissenschaftssommer statt. Diese Veranstaltung zielt darauf ab, Hochschulen, Unternehmen und die Stadtgesellschaft zusammenzubringen. Die Universität Duisburg-Essen (UDE) ist mit mehr als 30 Vorträgen, Mitmach-Ständen, Laborführungen und Aktionen beteiligt. Interessierte sollten beachten, dass für einige Angebote eine Anmeldung erforderlich ist. Die Teilnahme an der gesamten Veranstaltung ist kostenlos.

Programm-Highlights der Veranstaltung bieten eine Vielzahl an Themen, die aktuelle wissenschaftliche Fragestellungen und gesellschaftliche Herausforderungen behandeln. Am 18. Juni von 17 bis 19 Uhr gibt es beispielsweise einen Wissenschaftsabend am FOM Hochschulzentrum, der sich mit den „wichtigen menschlichen Kernkompetenzen der Zukunft und technologischen Entwicklungen“ beschäftigt. Ebenso findet am 20. Juni von 13 bis 18 Uhr ein Marktplatz-Event auf der Kettwiger Straße statt, bei dem diverse Themen behandelt werden.

Vielfältige Themen und Formate

Unter den verschiedenen Themen des Marktplatz-Events finden sich unter anderem:

  • Zellenkommunikation
  • Demokratie-Check bei Jugendlichen
  • Konflikte in der Schule
  • Frauenfeindlichkeit online
  • 3D-Druck
  • Virenforschung
  • Geschlechterforschung
  • Medizin der Zukunft
  • FAKT oder FAKE
  • Teilen von Ressourcen
  • Energieexperimente

Darüber hinaus sind auch Impuls-Foren, Buchvorstellungen und Laborführungen Teil des Programms. Beispielsweise wird am 22. Juni von 18 bis 21 Uhr eine Buchvorstellung zur Geschichte des Ruhrgebiets bis 1914 stattfinden, und am 23. Juni wird ein Vortrag über Rechts- extremismus in sozialen Medien angeboten. Auch Laborführungen über Brückenbau und den Einsatz von KI in Personalprozessen sind vorgesehen, wobei ersteres am 22. Juni und letzteres am 23. Juni stattfindet.

Bedeutung der Wissenschaftskommunikation

Die Veranstaltung ist Teil einer breiteren Initiative zur Förderung der Wissenschaftskommunikation in Deutschland. Im Herbst 2020 startete das Bundesministerium für Bildung und Forschung ein Grundsatzpapier, das verschiedene Maßnahmen zur Stärkung der Wissenschaftskommunikation festlegte. Dazu gehört die Integration von Wissenschaftskommunikation in die BMBF-Förderung sowie eine Reihe von Dialogformaten zwischen Wissenschaft und Gesellschaft.

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Wissenschaftskommunikation hat sich zu einem bedeutenden Thema entwickelt und umfasst die Kommunikation aus und in die Wissenschaft, die gesellschaftliche Debatte, mediale Kommunikation sowie die Bürgerbeteiligung an Forschungsprozessen. Initiativen wie die Plattform „Bürger schaffen Wissen“ fördern Citizen-Science-Projekte und laden die Bürger ein, aktiv mitzuwirken.

Ein Beispiel für einen solchen Dialog ist das Wissenschaftsbarometer, eine jährliche Umfrage, die die Einstellungen und Meinungen der Bevölkerung zu Wissenschaft und Forschung erfasst. Diese und weitere Initiativen wie das Leibniz-Transferportal zeigen, wie wichtig es ist, den Dialog zwischen Forschung und Gesellschaft zu stärken.

Für weitere Informationen zu den Angeboten und Programmpunkten des Essener Wissenschaftssommers besuchen Sie bitte die Essener Wissenschaftssommer Website.