„Bild und Klang“: TU Dortmund startet interdisziplinäre Vorlesungsreihe in St. Reinoldi
Heute, am 20. Oktober 2026, wird die Stadtkirche St. Reinoldi in Dortmund zum Hörsaal. Mit dem Eröffnungsabend startet dort die Vorlesungsreihe „Bild und Klang“ im Wintersemester 2026/27. Veranstaltet wird sie von der Technischen Universität Dortmund, dem Stadtarchiv Dortmund und dem KLANGVOKAL Musikfestival Dortmund.
Der Kirchenraum bleibt dabei nicht bloß Kulisse. Seine Kunstwerke und die Architektur werden immer wieder zum Thema, dienen als Kontext für die Vorlesungen oder treten als Gegenpol zu Bildern und Klängen auf, die scheinbar nicht in diesen Raum gehören. Eingeladen sind Studierende ebenso wie die städtische Öffentlichkeit.
„Heilige Räume“ zwischen Jerusalem, Venedig und Rom
Unter dem Titel „Heilige Räume“ verbindet die Reihe Kunstgeschichte, Musikwissenschaft und Geschichte in interdisziplinären Gesprächen vor Ort. Im Mittelpunkt steht die Frage, welche Bedeutung konkrete Räume für Kunst, Musik und Erinnerung haben: Räume verändern die Wirkung von Kunstwerken und Aufführungen, prägen Erinnerungen an Ereignisse, werden als Erinnerungsorte gestaltet und können gesellschaftliche Zusammenhänge repräsentieren. Lebendig werden sie nicht zuletzt durch soziale Interaktionen.
Die Raumforschung hat in den vergangenen Jahrzehnten neue Perspektiven entwickelt. Nach den ortsunabhängigen Erfahrungen während der Corona-Pandemie gewann das Thema zusätzlich an Bedeutung. Die zwölf Termine führen unter anderem zu Gedenkorten, Mahnmalen und „Heiligen Hallen“ – geografisch reichen die Bezüge von Jerusalem über Venedig bis Rom. Auf dem Programm stehen außerdem Filmvorführungen, ein Gesprächskonzert und Erzählungen.
Eröffnung mit drei Begrüßungen
Der Eröffnungsabend am 20. Oktober beginnt mit Begrüßungen durch Pfarrerin Leonie Grüning, ständig stellvertretende Superintendentin des Evangelischen Kirchenkreises Dortmund, durch Alexander Kalouti, Oberbürgermeister der Stadt Dortmund, sowie durch Prof. Dr. Manfred Bayer, Rektor der TU Dortmund. Die Einführung übernehmen Dr. Stefan Mühlhofer, Prof. Dr. Kordula Knaus und Prof. Dr. Barbara Welzel.
Die Veranstaltungen finden dienstags von 19:30 bis 21:00 Uhr statt. Nach dem Auftakt folgen Termine am 27. Oktober, am 3., 10., 17. und 24. November, am 1. und 8. Dezember sowie am 12., 19. und 26. Januar 2027 und am 2. Februar 2027. Der Eintritt ist frei, eine Anmeldung ist nicht erforderlich. Das Programm des Wintersemesters steht zum Download bereit.
Ein kleiner Blick auf die Recherche
Die ergänzend herangezogene HSozKult-Seite war beim Abruf nicht ohne Weiteres zugänglich: Anubis-JavaScript konnte nicht geladen werden, möglicherweise war der Server überlastet. Dort wurde empfohlen, die Seite neu zu laden. Anubis schützt den Server vor automatisiertem, umfangreichem Abrufen durch KI-Unternehmen und nutzt dafür ein Proof-of-Work-Verfahren nach dem Vorbild von Hashcash, das ursprünglich zur Verringerung von E-Mail-Spam vorgeschlagen wurde.
Für einzelne Nutzer soll die zusätzliche Rechenlast gering bleiben, während massenhaftes automatisiertes Abrufen teurer wird. Das System gilt als vorläufige Lösung, bis sogenannte Headless-Browser besser erkannt werden können – etwa anhand der Darstellung von Schriftarten. Dann sollen legitime Nutzer seltener eine Proof-of-Work-Prüfung sehen. Anubis benötigt moderne JavaScript-Funktionen; Erweiterungen wie JShelter können diese deaktivieren und sollen für die betreffende Domain abgeschaltet werden.
