Dresden zwischen Flohmarkt, Herbstmarkt, Oper und Doom Metal
Heute, am 4.10.2026, ist in Dresden und der Region ordentlich was los. Wer am Sonntag von der TU Dresden aus loszieht, kann zwischen Flohmarkt, Herbstküche, Oper, Metal und Konzert wählen – oder versucht einfach, alles irgendwie unter einen Hut zu bekommen.
Hinter dem Haus der Presse an der Devrientstraße 9 läuft von 9 bis 15 Uhr der letzte Tag des herbstlichen Spielzeug- und Kindersachenflohmarkts. Zwischen Kinderkleidung, Spielsachen, Büchern und Bastelmaterial gibt es auch Kunst, Antiquitäten, Trödel und Streetfood. Eine Standfläche kostet 20 Euro für drei Meter, das Auto darf am Stand bleiben. Die Anmeldung erfolgt über flohmarkt-sachsen.de, der Eintritt ist frei.
Herbstmarkt, Wies’n und Familienprogramm
Auf dem Altmarkt endet der Dresdner Herbstmarkt. Von 10 bis 19 Uhr stehen noch einmal Handwerk, Herbstküche, Bier- und Weingärten, Riesenrad und Kindereisenbahn bereit, bevor anschließend abgebaut wird. Um 10.30 Uhr spielt das Akustik-Duo Boomerang, um 15 Uhr folgt die Micha Winkler Hotjazzband. Auch hier kostet der Eintritt nichts.
Am Konzertplatz Weißer Hirsch in der Stechgrundstraße beginnt ab 10 Uhr das Hirsch-Wies’n-Finale. Für Kinder startet um 10 Uhr der Waldausflug „Fee Marilé vermisst ihren magischen Spiegel“; dafür sind Tickets erforderlich. Die Hirsch-Wies’n selbst läuft von 10 bis 21 Uhr, mit Erdinger Festbier, bayerischen und schwäbischen Speisen, Kinderkarussell und Schießbude. Der Eintritt zur Wies’n ist frei. Danach wird für die Wintersaison umgebaut: Ab 13. November soll dort eine Eisbahn entstehen.
Auf der Hauptstraße steigt von 11 bis 19 Uhr das Familienfest am Goldenen Reiter. Zum Abschluss gibt es eine Schaustellermeile, einen Trödelmarkt und einen verkaufsoffenen Sonntag. Oldie Men eröffnen um 11 Uhr mit Dixie und Polka, um 14 Uhr folgt ein Mitmachangebot des Projektcircus Tomello. Tom Reichel bringt um 15.30 Uhr Kultschlager auf die Bühne, ab 17.15 Uhr spielen Elbonautics Rockabilly und Surf-Rock. Eintritt frei – praktisch, wenn die Kinder beim Zirkus Blut geleckt haben und danach noch irgendwo ein gebrauchtes Spielzeug auftaucht.
Fotos aus der Sächsischen Schweiz und große Bühne
Wer es ruhiger angehen möchte, fährt nach Bad Schandau ins NationalparkZentrum, Dresdner Straße 2B. Dort ist von 9 bis 17 Uhr die Fotoausstellung „Lichtblicke am Malerweg“ zu sehen. Der Tourismusverband Sächsische Schweiz zeigt sie anlässlich des 20-jährigen Bestehens des Malerwegs. Zu sehen sind prämierte Wettbewerbsbilder zu den Jahreszeiten sowie historische und heutige Malerblicke. Die Ausstellung läuft bis 30. Dezember, der Eintritt ist frei.
In der Semperoper am Theaterplatz 2 beginnt um 17 Uhr die Premiere von Verdis „Un ballo in maschera“. Im Mittelpunkt steht Gouverneur Riccardo, der Amelia liebt – die Frau seines Freundes Renato. Die Wahrsagerin Ulrica kündigt ein tragisches Ende an. Regie führt Angela Denoke, die musikalische Leitung übernimmt Chefdirigent Daniele Gatti. Auf der Bühne stehen Francesco Meli, Nicole Car, Germán Enrique Alcántara und Yulia Matochkina. Karten gibt es über die Semperoper.
Doom Metal und Tarjas „Frisson Live 2026“
In der Chemiefabrik an der Petrikirchstraße 5 öffnen sich um 18.30 Uhr die Türen für Thronehammer und From Yuggoth. Thronehammer bringt Epic Doom Metal mit, From Yuggoth tritt ebenfalls mit Doom Metal auf. Die Tickets kosten 24,20 Euro im Vorverkauf und 26 Euro an der Abendkasse.
Eine deutlich symphonischere Richtung schlägt Tarja Turunen im Blauen Salon des Parkhotels Dresden, Bautzner Landstraße 7, ein. Das Konzert „Frisson Live 2026“ beginnt um 19 Uhr. Die finnische Sopranistin, früher Sängerin von Nightwish, kündigt neue Songs und Titel aus ihrer Karriere an; außerdem steht ein neues schweres Album im Raum. Als Support sind Symphonity und Chaoseum dabei. Karten gibt es über Eventim.
Die städtische Veranstaltungsseite Dresden konnte für diese Einordnung nicht ausgewertet werden: Der bereitgestellte Text war nicht lesbar beziehungsweise offenbar binär oder verschlüsselt. Für den heutigen Sonntag bleiben damit die genannten Zeiten und Orte die maßgebliche Orientierung – vom ersten Flohmarktstand um 9 Uhr bis zum letzten Gitarrenklang am Abend.
