Am 10. Juni 2026 ist es soweit: Die Veranstaltung *Venture Dates* findet im Business + Innovation Center in Kaiserslautern statt, ein Event, das darauf abzielt, Start-ups mit potenziellen Investoren zusammenzubringen. Laut RPTU wird diese innovative Plattform als eine Art Speed-Dating-Format für Gründerinnen und Gründer präsentiert, wobei die besten drei Teams die Möglichkeit erhalten, ihre Ideen öffentlich zu präsentieren.
Die Veranstaltung beginnt um 12:00 Uhr mit einer nicht öffentlichen Phase, in der Start-ups und Investorinnen und Investoren erste Kontakte knüpfen können. Ab 15:00 Uhr wird die Veranstaltung für alle Interessierten geöffnet, die an dem finalen Pitch-Wettbewerb sowie an der anschließenden Preisverleihung und dem Networking teilnehmen können. Die Veranstaltungssprache ist Englisch.
Vernetzung im Innovationsökosystem
Das Hauptziel der *Venture Dates*-Veranstaltung ist der Austausch und die Vernetzung innerhalb des Innovationsökosystems. Organisiert wird das Event durch das Gründungsbüro der RPTU, die Hochschule Kaiserslautern und den Lehrstuhl für Entrepreneurship der RPTU. Der Eintritt ist kostenlos, eine Anmeldung über LinkedIn wird jedoch empfohlen. Ansprechpartner ist Prof. Dr. Dennis Steininger von der RPTU Kaiserslautern-Landau.
Das Event ist Teil des europäischen Projekts KTUR – Knowledge Transfer Upper Rhine und zieht Teilnehmer aus Deutschland, Frankreich und der Schweiz an, wobei der Fokus auf der Oberrheinregion liegt. Bereits am 04. November 2025 fand eine ähnliche Veranstaltung auf dem Campus der RPTU in Landau statt. Hier konnten Start-ups in privaten Speed-Dating-Sessions Kontakte zu Investorinnen und Investoren knüpfen, bevor die drei besten Ideen im öffentlichen Teil vorgestellt wurden.
Stärkung des Venture-Capital-Ökosystems
Die Bedeutung solcher Veranstaltungen wird durch die Initiativen des Bundesministeriums für Wirtschaft und Energie (BMWE) untermauert, das zusammen mit dem Europäischen Investitionsfonds (EIF) 1,6 Milliarden Euro mobilisiert hat. Wie BMWE erklärt, zielt diese Finanzierung darauf ab, technologiegetriebene Start-ups zu unterstützen. Dabei steht die Stärkung der Eigenkapitalbasis und der Zugang zu Venture-Capital- und Wachstumsfonds im Vordergrund.
Zu den unterstützten Technologien zählen unter anderem Künstliche Intelligenz, FinTech und Life-Science-Technologien. Die Einführung der Programmlinie „EIF German Equity“ soll den Zugang zu privatem Kapital für Gründerinnen und Gründer verbessern und somit dazu beitragen, tragfähige Geschäftsmodelle und Technologieführer in Europa zu entwickeln. Gitta Connemann, Parlamentarische Staatssekretärin, bezeichnet die Investitionen als entscheidend für die Schaffung stabiler Unternehmen, während Nicola Beer, Vizepräsidentin der Europäischen Investitionsbank, auf die strategische Souveränität Europas hinweist.
Um die Wettbewerbsfähigkeit Europas zu fördern, unterstützt die EIB-Gruppe Projekte, die Innovation und nachhaltiges Wachstum vorantreiben. Diese umfassenden Initiativen gestalten nicht nur das Kapitalumfeld für Start-ups positiv, sondern bieten auch eine Plattform zur Vernetzung und besseren Sichtbarkeit für innovative Gründungsideen.