Priester in Guayaquil während Messe von herabstürzendem Holzkreuz erschlagen
In Guayaquil, Ecuador, ist ein katholischer Priester während einer Messe von einem großen herabfallenden Holzkreuz erschlagen worden. Das Kreuz hing über dem Altar der Kirche „Unsere Liebe Frau von der Immerwährenden Hilfe“ und stürzte direkt auf den Kopf des Geistlichen.
Der Gottesdienst am Samstagabend (Ortszeit) wurde live über die sozialen Netzwerke der Pfarrei übertragen. Der Vorfall ist in der Videoübertragung zu sehen und zu hören. Zwischen den erschrockenen Stimmen waren verzweifelte Rufe zu vernehmen: „Vater, Vater! Ruft einen Krankenwagen!“
Unklar, warum das Kreuz abstürzte
Die genauen Umstände, die zum Sturz des Kreuzes führten, waren zunächst unklar. Eine frühere Version des Berichts hatte die Messe fälschlicherweise als Sonntagsmesse bezeichnet; tatsächlich fand sie am Samstagabend statt.
Die Erzdiözese Guayaquil bekundete den Angehörigen des Priesters und der Pfarrgemeinde ihre Solidarität und ihr Mitgefühl. Weitere Angaben zum Unfallhergang wurden zunächst nicht bekannt.
Übertragung macht Geschehen hörbar
Dass der Gottesdienst live in den sozialen Netzwerken der Pfarrei lief, machte die dramatischen Sekunden unmittelbar nachvollziehbar. Die Rufe der Anwesenden, das hektische Bitten um einen Krankenwagen – mehr ist aus der Übertragung zunächst nicht herauszulesen. Der Vorfall erschütterte die Gemeinde mitten im Gottesdienst, vor dem Altar und den Augen der Gläubigen.
