Milder Herbst an der Uni Freiburg: Zwischen Nebel, Sonne und wechselhaftem Wochenstart
Am ersten Oktoberwochenende fühlt sich der Herbst an der Uni Freiburg eher wie ein später Sommerbesuch an. Trotz Herbstbeginn steigen die Temperaturen vielerorts deutlich über 20 Grad, teilt der Deutsche Wetterdienst (DWD) mit. Für alle, die heute, am 3.10.2026, noch draußen sitzen wollen: Jacke vermutlich Fehlanzeige.
Nach teils zäher Auflösung des morgendlichen Nebels wird es meist heiter, regional bleibt der Himmel wolkig oder hochnebelartig bewölkt. Überwiegend bleibt es trocken; im Allgäu und im Osten besteht nur ein geringes Schauerrisiko. Die Temperaturen liegen zwischen 19 und 24 Grad, an den Küsten teils nur bei 17 Grad. Dazu weht ein schwacher Wind aus unterschiedlichen Richtungen.
Viel Sonne, später wieder Nebel
Am Samstag zeigt sich nach dem Nebel in vielen Regionen die Sonne. Im Süden werden Höchstwerte um 23 Grad erwartet, an Küsten und in den Bergen bleibt es kühler. In der Nacht zum Sonntag breiten sich Nebelfelder aus. Auf den Straßen kann die Sicht dadurch örtlich erheblich eingeschränkt sein – also lieber ein bisserl mehr Zeit einplanen.
In der Nacht wird es im Westen zunehmend bewölkt, sonst bleibt es meist locker oder gering bewölkt. Es bleibt trocken, gebietsweise bildet sich Nebel. Die Tiefstwerte liegen zwischen 13 und 6 Grad, an der See ist es milder.
Der Sonntag bringt tagsüber überwiegend freundliches, wechselnd bewölktes Wetter. In der Südwesthälfte sind örtlich Schauer möglich, vereinzelt auch Gewitter. Abseits davon bleibt es weitgehend trocken. Die Höchsttemperaturen reichen von 17 bis 23 Grad. Der Wind weht schwach, im Norden teils mäßig, meist aus nordwestlichen Richtungen.
Freundlicher Wochenstart, dann mehr Unruhe
In der Nacht zum Montag ziehen in der Südhälfte Wolken auf, örtlich fällt etwas Regen. Sonst ist der Himmel häufig gering bewölkt, später wird es gebietsweise wieder neblig. Die Tiefstwerte liegen zwischen 14 und 8 Grad.
Auch der Wochenstart bleibt freundlich und bringt erneut Temperaturen über 20 Grad. Am Montag kann es in Alpennähe anfangs örtlich etwas regnen. Nach teils zäher Nebelauflösung wird es überwiegend freundlich; im Norden ist der Himmel zunächst teils stark bewölkt, am Nachmittag lockert er auf. Die Höchstwerte liegen zwischen 17 und 24 Grad. Der Südwestwind bleibt schwach, im Norden mäßig und an der Küste kann er stark böig auffrischen.
In der Nacht zum Dienstag ist es im Süden und in der Mitte zunächst häufig klar, später bildet sich dort Nebel. Im Norden bleibt es stark bewölkt, an den Küsten sind einzelne Schauer möglich. Die Tiefstwerte reichen von 16 Grad im Norden bis 6 Grad im Süden.
Am Dienstag zeigt sich die Mitte nach der Nebelauflösung wechselnd wolkig oder heiter und weitgehend trocken. Im Süden gibt es vereinzelt Schauer, im Norden ist es wolkig mit stellenweise leichtem Regen. Die Temperaturen steigen auf 17 bis 24 Grad. Im Norden weht mäßiger Südwest- bis Westwind, sonst bleibt der Wind schwach.
Zur Wochenmitte sinken die Temperaturen weiter, zugleich wird das Wetter unbeständiger. In der Nacht zum Mittwoch bleibt es in der Mitte und im Süden teils gering bewölkt, später entsteht örtlich Nebel. Sonst ziehen Wolken und örtliche Schauer auf, im Norden fällt stellenweise Regen. Die Tiefstwerte liegen zwischen 16 und 8 Grad.
Warnlage im Blick behalten
Für die aktuelle Entwicklung verweist der DWD auf den Warnlagebericht Deutschland. Wetterwarnungen sind offizielle Hinweise auf gefährliche oder außergewöhnliche Wettererscheinungen. Gerade Nebel klingt harmlos, kann auf dem Weg zur Uni aber schnell unangenehm werden, wenn plötzlich nur noch ein grauer Lichtkegel vor der Windschutzscheibe bleibt.
Die Plattform WetterScout zeigt aktuelle Warnungen des DWD in Echtzeit, gegliedert nach Bundesland und Landkreis. Die interaktive Karte stellt alle aktiven Warngebiete dar und informiert unter anderem über Unwetter, Sturm, Hochwassergefahr und extreme Hitze. Die Daten stammen direkt vom DWD, der offiziellen meteorologischen Behörde Deutschlands, und werden mehrmals täglich aktualisiert.
Das Warnsystem des DWD hat vier Stufen: Stufe 1, Gelb, steht für Wetterbedingungen mit möglichen Beeinträchtigungen. Orange, Stufe 2, weist auf erhebliche Beeinträchtigungen sowie Gefahr für Leib und Gut hin. Rot, Stufe 3, kennzeichnet extreme Wetterereignisse mit hohem Schadenspotenzial. Violett, Stufe 4, ist für sehr seltene, lebensbedrohliche Extremereignisse vorgesehen.
Zusätzlich veröffentlicht der DWD 24 bis 48 Stunden im Voraus Vorabinformationen zu möglichen Unwetterlagen. Die Warnarten reichen von Gewittern und Starkregen über Sturm und Orkan bis zu Schnee und Glätte, Nebel, Frost, Hitze und Sturmflut. Was relevant ist, hängt von Jahreszeit und Region ab: Im Sommer sind besonders Regionen in Süddeutschland von Gewittern betroffen, im Herbst und Winter treten Sturmwarnungen besonders häufig in Norddeutschland auf.
Fenster schließen, Außenmöbel sichern, Fahrten verschieben, Keller kontrollieren – solche einfachen Vorsichtsmaßnahmen können helfen, wenn aus dem milden Herbsttag doch rasch eine ungemütliche Wetterlage wird. Und manchmal ist die vernünftigste Entscheidung eben, noch kurz zu warten, statt im Nebel loszufahren.
