Fouad Lamri wechselt zum MSV Düsseldorf und lässt Grün-Weiß Wuppertal hinter sich
Fouad Lamri ist nicht mehr Trainer des A-Kreisligisten Grün-Weiß Wuppertal. Der 47-Jährige wechselt mit sofortiger Wirkung zum früheren Oberligisten MSV Düsseldorf, der aktuell auf Platz elf der Bezirksliga, Gruppe 1, steht. Mit dabei: unter anderem sein Bruder als Co-Trainer.
Bei einem Turnier in der Uni-Halle wurden Lamri und sein Nachfolger Yousef Hidroj noch gemeinsam abgebildet. Nun übernimmt Hidroj bei Grün-Weiß Wuppertal das Zepter. Beide äußerten sich zu ihren neuen beziehungsweise veränderten Aufgaben.
Neuer Trainer, neuer Anlauf in Düsseldorf
Beim MSV war die Suche nach einem Nachfolger nötig geworden, nachdem Trainer Goran Tomic zurückgetreten war. Sportlicher Leiter Moussa Ouayd und Tarek El Hamdani bereiteten die Mannschaft um Kapitän Nihat Tepegöz zunächst auf das Heimspiel gegen den TV Kalkum-Wittlaer vor, während Ouayd parallel nach einem neuen Coach suchte.
Am Freitag einigte sich Ouayd mit Fouad Lamri auf eine Zusammenarbeit. Der Deutsch-Marokkaner war zuletzt im Wuppertaler Raum tätig und leitet am Dienstag erstmals das Training an der Heidelberger Straße. Seine marokkanischen Wurzeln sollen der Mannschaft ebenso zugutekommen wie seine Erfahrung als Jugendtrainer und sein Interesse an der Entwicklung junger Spieler.
Lamri bringt drei Vertraute vom A-Kreisligisten Grün-Weiß Wuppertal mit. Damit ist das Trainerteam beim MSV bereits vollständig. Einer davon ist sein Bruder, der ihn als Co-Trainer unterstützt.
Später Sieg gegen Kalkum-Wittlaer
Sportlich gelang dem MSV zum Einstand ein 3:1 gegen Kalkum-Wittlaer. Der Bezirksligist beendete damit eine Serie von drei Spielen ohne Sieg. Spielerisch sei die Leistung laut Ouayd zwar nicht herausragend gewesen, doch Düsseldorf nutzte Fehler und Räume des Gegners.
Bis zur 77. Minute hielten die Gäste ein 1:1. Dann traf der eingewechselte Baron Asemota nach Vorlage des ebenfalls eingewechselten Oliver Krizanovic im Konter zum 2:1. In der 90. Minute erhöhte der eingewechselte Ayyoub Jidan gegen offensiv aufgerückte Gäste auf 3:1.
Wittlaers gesundheitlich angeschlagener Trainer Navid Fazeli sprach von einem schwachen Spiel beider Mannschaften. Eine Mannschaft mit solchen Gegentoren könne kein Spiel gewinnen, erklärte er.
Für Lamri beginnt damit ein neuer Abschnitt bei einem Verein, der früher in der Oberliga spielte und nun in der Bezirksliga, Gruppe 1, um Punkte kämpft. In Wuppertal übernimmt Yousef Hidroj derweil eine Mannschaft, mit der Lamri noch bei einem Turnier in der Uni-Halle zu sehen war. Der Wechsel kam schnell – am Spielfeldrand dürfte darüber wohl noch länger gesprochen werden.
