Ein Regionalexpress ist auf der Marschbahnstrecke in Husum im Kreis Nordfriesland mit einem Teil eines Baugerüsts kollidiert. Der Zug war am Donnerstagabend in Richtung Westerland auf Sylt unterwegs, als es an einer Eisenbahnbrücke krachte.

Nach dem Zusammenstoß leitete der Zugführer eine Schnellbremsung ein. Unter dem Zug verkeilte sich dabei eine Eisenstange. Anschließend fuhr der Regionalexpress zurück zum Bahnhof Husum. Dort konnten die 26 Reisenden aussteigen; verletzt wurde niemand.

Gerüstteile ragten in den Gleisbereich

Das Baugerüst sollte an der Eisenbahnbrücke aufgebaut werden. Teile der Konstruktion ragten jedoch in den Gleisbereich und wurden vom Zug erfasst – laut Überschrift der Berichterstattung rammte der Zug ein Baugerüst. Warum die Gerüstteile dort in den Fahrweg hineinragten, war zunächst unklar.

Die Bundespolizei veröffentlichte ein Foto des Vorfalls. Es zeigt die Folgen der Kollision an der Brücke und macht sichtbar, wie eng Bauarbeiten und Zugverkehr an solchen Stellen aufeinander abgestimmt sein müssen.

Strecke vorübergehend gesperrt

Nach dem Unfall sperrte die Bahn die Strecke am Donnerstagabend vorübergehend. Die Marschbahn verbindet Hamburg mit der Nordseeinsel Sylt und ist damit eine wichtige Verbindung für Reisende an die Nordseeküste.

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Aus Sicht der Universität Hamburg, wo dieser Bericht am 31.10.2026 erstellt wurde, klingt der Vorfall zunächst nach einem kurzen, heftigen Schreckmoment: Bremsen, ein harter Ruck, dann die Rückfahrt nach Husum. Für die 26 Menschen im Zug blieb es bei diesem Schrecken – der Bahnverkehr musste trotzdem erst einmal angehalten werden.