Leonie Fiebich und die New York Liberty sind mit einer Niederlage ins Halbfinale der WNBA-Playoffs gestartet. In Atlanta unterlag New York den Dream mit 82:92. Zur Halbzeit lagen die Liberty noch knapp vorn, 40:37 – danach kippte die Partie ziemlich plötzlich.

Fiebich kam auf neun Punkte und sieben Rebounds. Sabrina Ionescu war mit 27 Punkten die beste Werferin der Partie, Breanna Stewart steuerte 19 Punkte bei. Auf der anderen Seite führte Jordin Canada Atlanta mit 25 Zählern und fünf Steals an, obwohl sie in der ersten Hälfte noch große Foulprobleme hatte.

Ein Lauf, der alles veränderte

Nach der Pause drehte Atlanta mit einem 20:2-Lauf auf und zog auf 59:45 davon. Fiebich hatte zuvor ihren zweiten Dreier getroffen, anschließend blieb New York jedoch mehr als sechs Minuten ohne Field Goal. Die Dream setzten die Liberty mit aggressiver Verteidigung unter Druck, erzwangen Ballverluste und liefen danach ihre Fastbreaks.

Allein im dritten Viertel verlor New York neunmal den Ball. Der Abschnitt ging mit 15:32 an Atlanta – dieser Rückstand war später nicht mehr einzufangen. Stewart und Jonquel Jones brachten die Liberty im Schlussviertel zwar wieder näher heran, für die Wende reichte es aber nicht.

Stewart beendete die Partie mit 19 Punkten bei 6 von 13 Feldwürfen und drei Blocks. Jones kam auf zwölf Punkte, elf Rebounds und fünf Blocks. Atlantas Angel Reese, gerade zur Defensivspielerin des Jahres gewählt, legte nach der Pause kräftig zu: 17 Punkte bei 6 von 10 Feldwürfen, sieben Rebounds, vier Steals und drei Blocks.

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Zusätzlich musste Atlanta im zweiten Viertel einen Rückschlag verkraften: Allisha Gray verletzte sich an der Hand und konnte nicht weiterspielen. Trotzdem blieb der Gastgeber vorne und ist nun das einzige noch unbesiegte Team der laufenden WNBA-Playoffs.

Serie zieht nach New York

Die Halbfinalserie wird im Best-of-Five-Modus gespielt. Drei Siege reichen für den Einzug ins Finale. Spiel zwei findet erneut in Atlanta statt, danach wechselt die Serie nach New York. Für Fiebich und die Liberty ist also noch nichts verloren – leicht wird es gegen diese Dream allerdings nicht.

In der zweiten Halbfinalserie setzten sich die Golden State Valkyries in San Francisco mit 71:60 gegen die Las Vegas Aces durch.

Der Playoff-Rahmen

Die WNBA-Playoffs 2026 sind das Saisonabschlussturnier der Women’s National Basketball Association. Begonnen haben sie am 27. September 2026. In der ersten Runde wurden Best-of-Three-Serien gespielt, mit den Paarungen Rang 1 gegen 8, 2 gegen 7, 3 gegen 6 und 4 gegen 5. Das höher gesetzte Team hatte dabei in Spiel eins und einem möglichen dritten Spiel Heimrecht.

New York, an Nummer acht gesetzt, traf zunächst auf die Minnesota Lynx (1). Die Spielorte waren das Target Center mit 12.339 Zuschauern und das Barclays Center mit 17.593. In der regulären Saison hatte New York die Serie gegen Minnesota mit 2:1 gewonnen.

Die Golden State Valkyries (2) spielten gegen die Dallas Wings (7); beide aufgeführten Partien fanden im Chase Center vor jeweils 18.064 Zuschauern statt. Golden State hatte die reguläre Saisonserie mit 3:0 für sich entschieden. Die Las Vegas Aces (3) begegneten den Indiana Fever (6), wobei Indiana die reguläre Saisonserie mit 2:1 gewann. Atlanta (4) traf auf die Washington Mystics (5); genannt sind dafür die State Farm Arena mit 9.766 und die CareFirst Arena mit 4.200 Zuschauern.

Im Halbfinale stehen nun Golden State (2) gegen Las Vegas (3) sowie Atlanta (4) gegen New York (8). Für beide regulären Saisonserien war im zugrunde liegenden Artikel „TBD“ mit 0:0 angegeben. Das höher gesetzte Team trägt im Best-of-Five-Halbfinale die Spiele eins, zwei und ein mögliches fünftes Spiel zu Hause aus.

Das Finale wird zum zweiten Mal in der Geschichte der WNBA als Best-of-Seven-Serie ausgetragen. Heimrecht hat das höher gesetzte Team in den Spielen eins und zwei sowie in möglichen Partien fünf und sieben. In den aufgeführten Spielen werden die eingesetzten Schiedsrichter namentlich genannt; Ergebnisse und Seriengewinner der Begegnungen sind dort nicht angegeben.

Laut den Quellen sicherten sich unter anderem Minnesota, Golden State, Las Vegas, Atlanta, Washington, Indiana, Dallas und New York im August 2026 ihre Playoff-Plätze. In Saarbrücken bleibt damit vorerst der Blick auf Fiebich gerichtet: zwei Heimspiele in Atlanta sind gespielt – das nächste wartet noch dort, und der Ball ist längst nicht aus dem Liberty-Feld.