31 internationale Studierende starten mit dem Smoother Start Program an der Universität Vechta
Zum Wintersemester 2026/2027 sind 31 internationale Austauschstudierende an der Universität Vechta angekommen. Sie kommen unter anderem aus der Ukraine, Tansania, der Türkei, Albanien, Brasilien, Frankreich, Georgien, Kamerun, Kenia, dem Kosovo, dem Libanon, Madagaskar, Marokko, Spanien, Südkorea und Uganda. Viele von ihnen studieren Germanistik oder Anglistik.
Die Gruppe ist bunt gemischt: 22 Bachelorstudierende, vier Masterstudierende und fünf Promovierende gehören dazu. Fünf Studierende, die bereits in früheren Semestern in Vechta waren, haben ihren Aufenthalt verlängert. Offenbar gibt es also Gründe, noch ein bisschen zu bleiben.
Ankommen zwischen Universität und Rathaus
Bei der Begrüßung erklärte Vizepräsident Professor Christopher Osterhaus, dass nicht nur die Studierenden vom internationalen und interkulturellen Austausch profitierten. Auch die Universität und die Region gewännen durch die Begegnungen.
Eine der ersten Stationen führte die Neuankömmlinge ins Rathaus Vechta. Bürgermeister Kristian Kater empfing die Studierenden und bezeichnete ihre Ankunft als positives Zeichen. Zugleich hob er die Bedeutung der Universität für die Stadt, die Region, die Wirtschaft und die Gewinnung von Fachkräften hervor.
Bei einer Führung durch das alte und neue Rathaus bekamen die Gäste Einblicke in die Zusammenarbeit von Wissenschaft, Wirtschaft und Verwaltung. Begleitet wurden sie von Matthias Hartz, dem Leiter der Stabsstelle Wirtschaftsförderung und Städtepartnerschaften. Zwischen alten Mauern und neuen Verwaltungsräumen wurde damit ziemlich anschaulich, wie viele Bereiche in einer Stadt miteinander zu tun haben.
Ein sanfter Start ins Semester
Damit der Einstieg in den Studienalltag nicht gleich mit einem Berg aus Formularen beginnt, gibt es das „Smoother Start Program“. Es stellt den Studienstandort Vechta vor, bietet einen vorbereitenden Deutschkurs und umfasst ein interkulturelles Training.
Außerdem erhalten die internationalen Studierenden Unterstützung beim Umzug, bei Formalitäten und bei der Immatrikulation. Stadt- und Waldspaziergänge gehören ebenso zum Programm wie ein Welcome-Event, Exkursionen nach Bremen und Osnabrück sowie ein Bowlingabend. Ein bisschen Verwaltung, ein bisschen Sprache, ein bisschen rauskommen – und zwischendurch hoffentlich auch Zeit, in Ruhe anzukommen.
Über VIP, das „Vechta’s International Mentoring Programme“, können die Austauschstudierenden zusätzlich individuelle Unterstützung durch Vechtaer Studierende bekommen. So entstehen Kontakte, die über den Seminarraum hinausreichen und den Alltag in einer zunächst fremden Stadt leichter machen können.
Gerade an einem vergleichsweise kleinen Hochschulstandort ist dieser Austausch unmittelbar zu spüren: auf dem Campus, bei Begegnungen in der Stadt und vielleicht auch beim nächsten Spaziergang durch den Wald. Die 31 Studierenden bringen ihre Sprachen, Erfahrungen und unterschiedlichen akademischen Wege mit – und starten nun in ihr Semester an der Uni Vechta.
