FernUniversität startet neuen Forschungsschwerpunkt zu Digital Health!
Mit einem brandneuen Forschungsschwerpunkt „Digital Health“ geht die FernUniversität Hagen einen wichtigen Schritt in Richtung digitale Transformation im Gesundheitswesen. Offiziell gestartet im Juni 2026, bündelt dieser Schwerpunkt interdisziplinär wissenschaftliche Kompetenzen, um den Herausforderungen wie dem steigenden Kostendruck, dem Fachkräftemangel und den wachsenden Anforderungen an die medizinische Versorgung zu begegnen. FernUniversität Hagen hebt damit nicht nur die Bedeutung der digitalen Technologien hervor, sondern auch deren Potenzial zur Verbesserung von Prävention und Therapie.
Die Ursprünge des neuen Forschungsschwerpunkts liegen in der Digital Health Community Hagen, die vor zwei Jahren aus dem früheren Forschungsschwerpunkt Arbeit – Bildung – Digitalisierung hervorging. Gesundheit wurde dabei als zentrales Thema identifiziert, das nun weiter vertieft wird. Diese Entwicklung ist im Kontext von insgesamt 14 vom Land Nordrhein-Westfalen geförderten Forschungsprojekten zwischen 2022 und 2024 zu sehen, die bereits wichtige Impulse für die digitale Evolution im Gesundheitswesen gesetzt haben.
Interdisziplinäre Zusammenarbeit und geplante Aktivitäten
Die FernUniversität plant eine Vielzahl von Aktivitäten, um den interdisziplinären Austausch zu fördern. Dazu gehören regelmäßige Community-Treffen und eine öffentliche Ringvorlesung unter dem Titel „Digital Health“, die aktuellen Fragen zur digitalen Gesundheit nachgeht. Diese Initiative ist nicht nur für Studierende offen, sondern richtet sich ebenso an Fachpersonen und die breite Öffentlichkeit. Ein jährliches Forschungssymposium mit dem vielversprechenden Titel „Metaverse meets Health“ ist ein weiteres Highlight, das am 29. September 2026 stattfinden wird.
In der Phase von 2024 bis 2025 steht die thematische Konsolidierung und Profilbildung des Forschungsschwerpunkts im Fokus. Hierbei arbeiten die Forschenden eng mit Praxispartner:innen zusammen, was die konkrete Anwendung ihrer Erkenntnisse im Gesundheitssystem stärken soll. Diese Zusammenarbeit erfolgt auch mit der Fakultät für Gesundheit der Universität Witten/Herdecke und weiteren Instituten bundesweit.
Unterstützung für Bürgerinnen und Bürger
„Digital Health“ ist nicht nur ein Thema für Wissenschaftler:innen, sondern auch für die breite Bevölkerung. Das nationale Gesundheitsportal gesund.bund.de bietet dazu umfassende, wissenschaftlich fundierte Informationen zu Gesundheitsfragen. Es unterstützt Bürgerinnen und Bürger in Deutschland dabei, ihr Gesundheitswissen zu steigern und die eigene Gesundheitskompetenz zu fördern. Bundesgesundheitsministerium informiert über Behandlungsmöglichkeiten und Pflegeleistungen und zeigt digitale Angebote wie Telemedizin auf.
Ein wichtiger Baustein hierbei ist auch die Nutzung der elektronischen Patientenakte und digitaler Gesundheitsanwendungen, die zunehmend an Bedeutung gewinnen. Diese Technologien erleichtern den Zugang zu medizinischen Informationen und steigern die Patientenautonomie. Demokratie und digitale Gesundheitsstrategien sollen Hand in Hand gehen, um bessere Ergebnisse für alle Beteiligten zu erzielen.
Insgesamt zeigt sich, dass die Digitalisierung des Gesundheitswesens in Deutschland auf einem dynamischen Weg ist, wobei wissenschaftliche Forschungen und praktische Anwendungen in einem fruchtbaren Austausch stehen. Wenn Forschung und Praxis Hand in Hand arbeiten, ist das nicht nur gut für die Wissenschaft, sondern vor allem für die Menschen, die im Gesundheitssystem betreut werden.
