SpaceX bringt internationale Crew 13 zur ISS – schnellster Anflug der Raumfahrtgeschichte geplant
Am 1. Oktober 2026 sind vier Astronauten mit einem „Crew Dragon“ des privaten Raumfahrtunternehmens SpaceX zur Internationalen Raumstation ISS gestartet. Der Abflug erfolgte vom Weltraumbahnhof Cape Canaveral im US-Bundesstaat Florida – für Raumfahrtfans ein vertrauter Ort, für die Crew trotzdem der Moment, in dem es ernst wird.
Zur „Crew 13“ gehören die Nasa-Astronauten Jessica Watkins und Luke Delaney, der kanadische Astronaut Joshua Kutryk sowie der russische Kosmonaut Sergej Teterjatnikow. Die Nasa erwartete die Ankunft an der ISS rund acht Stunden nach dem Start. So schnell sollte die Station laut Nasa noch nie erreicht werden.
Vier Menschen, drei erste Raumflüge
Für Luke Delaney, Joshua Kutryk und Sergej Teterjatnikow ist die Mission der erste Raumflug. Jessica Watkins fliegt dagegen zum zweiten Mal ins All. Ein kleiner Unterschied auf dem Papier, vermutlich ein ziemlich großer im Bauch, wenn die Erde unter einem kleiner wird.
Rund sechs Monate soll die „Crew 13“ auf der ISS bleiben. Dort wird sie die bisherige „Crew 12“ ablösen. Seit Februar befinden sich die Nasa-Astronautin Jessica Meir, ihr Kollege Jack Hathaway, der Kosmonaut Andrej Fedjajew und die Französin Sophie Adenot im All.
Ablösung auf der Raumstation
Die Rückkehr der „Crew 12“ ist frühestens für die kommende Woche geplant. Bis dahin treffen beide Besatzungen auf der ISS zusammen – Übergaben, Absprachen und vermutlich jede Menge Checklisten inklusive. Im All ist selbst das Weiterreichen des Staffelstabs eine logistische Angelegenheit.
Für die Studierenden und Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler an der Uni Saarland bleibt der Start ein Ereignis mit direktem Blick auf aktuelle Raumfahrt: Ein privates Unternehmen bringt eine internationale Besatzung zur Forschungsstation, während dort seit Monaten gearbeitet wird und bereits die nächste Ablösung ansteht. Der Artikelzeitpunkt ist der 1. Oktober 2026, 18:38 Uhr.
